Häufig gestellte Fragen
May 31st, 2009
War Jesus kein Vorbild für alle Menschen?
Nein. Jesus – falls er überhaupt je existierte – soll so dumme Sachen gesagt haben wie:
“Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.” Mt 10:34/35
“So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.” Lk 14:26
“Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.” Lk 12:51
“Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.” Lk 19:27
Wie man sieht war er keineswegs ein so konseqeunt gewaltloser Mensch, wie von ihm immer behauptet wird:
“Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um” Jh 2:14
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Ist die Bibel nicht die Grundlage unserer Ethik und Moral?
Die zehn Gebote stehen im Alten Testament. Dort stehen aber auch noch solche Sachen, von denen man seltener hört:
Zum Thema Homosexualität:
“Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen.” [3. Mose 20, 13]
Ehebruch:
“Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat.” [3. Mose 20, 10]
Atheistenmord:
“Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten.” [Psalm 139,19]
Sklaverei:
“Willst du aber leibeigene Knechte und Mägde haben, so sollst du sie kaufen von den Heiden, die um euch her sind” [3. Mose 25,44]
Gleichberechtigung
“Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN.” [Eph 5,23]
Im →Buch Hesekiel Kapitel 25 Vers 12 bis 17 steht:
“So spricht der HERR: Darum daß sich Edom am Hause Juda gerächt hat und sich verschuldet mit seinem Rächen, darum spricht der HERR also: Ich will meine Hand ausstrecken über Edom und will ausrotten von ihm Menschen und Vieh und will es wüst machen von Theman bis gen Dedan und durchs Schwert fällen; und will mich an Edom rächen durch mein Volk Israel, und sie sollen mit Edom umgehen nach meinem Zorn und Grimm, daß sie meine Rache erfahren sollen, spricht der HERR. So spricht der HERR: Darum daß die Philister sich gerächt haben und den alten Haß gebüßt nach allem ihrem Willen am Schaden meines Volkes, darum spricht der HERR also: Siehe, ich will meine Hand ausstrecken über die Philister und die Krether ausrotten und will die übrigen am Ufer des Meeres umbringen; und will große Rache an ihnen üben und mit Grimm sie strafen, daß sie erfahren sollen, ich sei der HERR, wenn ich meine Rache an ihnen geübt habe.”
Im Buch Römer Kapitel 15 Vers 1 bis 5 steht:
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben. Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. Darum ist’s not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.
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Waren die Nazis nicht alle glühende Atheisten?
Nein.
Heinrich Himmler schrieb 1936 in einer Broschüre über die SS auf die Frage „Was hältst Du von einem Menschen, der an keinen Gott glaubt?“ folgendes: Die Antwort lautet: „Ich halte ihn für überheblich, größenwahnsinnig und dumm; er ist nicht für uns geeignet. “
- Adolf Hitler erklärte in seiner letzten Rundfunkansprache vom 30. Januar 1945: „Der Allmächtige hat unser Volk geschaffen. Indem wir seine Existenz verteidigen, verteidigen wir sein Werk … Es lag in der Hand der Vorsehung, am 20. Juli durch die Bombe, die eineinhalb Meter neben mir krepierte, mich auszulöschen und damit mein Lebenswerk zu beenden. Dass mich der Allmächtige an diesem Tag beschützte, sehe ich als Bekräftigung des mir erteilten Auftrages an“
- 1938 waren 23,5 % aller SS-Führer protestantisch, 8,4 % katholisch, 68,1 % bezeichneten sich als gottgläubig, waren also in die erwünschte Distanz zu den Kirchen gegangen. (Paul Hoser, Schutzstaffel (SS), 1925-1945, in: Historisches Lexikon Bayerns).
Siehe auch den entsprechenden Blogeintrag!
Übrigens betrieb die evangelische Kirche auch ein →KZ und →wirkte aktiv an der Vernichtung sogenannten “lebensunwerten Lebens” mit.

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Glaubte Einstein nicht an Gott?
Nein. Einstein schrieb zum Thema “Gott” unter anderem:
Für mich ist die jüdische Religion wie jede andere der Inbegriff des kindischsten Aberglaubens. Und das jüdische Volk, dem ich gerne angehöre und dessen Mentalität ich mit einer großen Verbundenheit gegenüberstehe, hat für mich keine andere Qualität als alle anderen Völker. So weit meine Erfahrung reicht, sind sie nicht besser als andere Gruppen von Menschen, obwohl sie von den schlimmsten Krankheiten durch einen Mangel an Macht beschützt werden. Davon abgesehen kann ich nichts ‚Außerwähltes‘ an ihnen erkennen.
Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.

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