Dank

April 29th, 2015

Ich habe eben noch einmal eine Mail an alle geschickt, die hier auf dem Blog schon mal mitdiskutiert haben. Ich wollte nur kurz sagen, dass ich wieder da bin.

Heiko hat die „frohe Botschaft“ gleich weiter gegeben. 🙂

Und beim Schreiben der Mail fiel mir auf, dass hier schon richtig viel los war. Hunderte(!) Leser haben hier schon mitdiskutiert. Und unendlich viel Zeit haben sie hier investiert, um mit mir zu schwatzen. Und sie haben mich dabei (und vielleicht auch sich selbst) ein ganzes StĂŒck weiter gebracht.

HierfĂŒr wollte ich einmal grundsĂ€tzlich Dank sagen!

In den letzten 5 Jahren hat mir das Blog gefehlt. Mir haben die Diskussionen gefehlt. Die Auseinandersetzungen, die SprĂŒche, der Streit, der Spaß am Argument. Ich habe sehr intensiv gelebt in dieser Zeit. Aber jetzt ist die Zeit, all das was ich erlebt habe und all die Ideen und Erkenntnisse die ich hatte, einmal systematisch aufzuschreiben.

Ich will das, was ich gedacht und erkannt habe, zur Diskussion stellen. Ich schreibe ein Buch darĂŒber und ein großer Verlag hat mir auch schon die Veröffentlichung sondiert. Deshalb hoffe ich auf eine ebenso lebendige Auseinandersetzung wie vor meiner Verwandlung, damit es ein gutes und wahres Buch wird.

Und die Diskussion hat ja auch schon gut angefangen. HierfĂŒr danke ich ke, Muriel, Nemesis, Alderamin, Spritkopf, Adent und nicht zuletzt dem Kollegen cimddwc. Schön, dass Ihr da seid, Leute.

Nachtrag:

Nachdem auch Christian Reinboth und Lars Fischer auf die Neuigkeit aufmerksam geworden sind, ist hier sehr viel los und es entspinnt sich auch die Diskussion, ob der Account gehackt wurde oder von einem Unbefugten genutzt wird:

Zum Thema Hack hat Florian auf seinem Blog Astrodicticum simplex geschrieben:

„Also der Autor dieses Blogartikels und des sapere aude Blogs ist lebendig und war das auch immer. Ich kenne/kannte ihn ja persönlich. Das die “Todesmeldung” nur im ĂŒbertragenen Sinne gemeint war, habe ich aber auch erst lĂ€ngere Zeit danach erfahren. Ich hab ihn aber auch schon seit knapp 3 Jahren nicht mehr gesehen und kann nicht sagen, was ihn motiviert hat, jetzt wieder online aktiv zu werden.“

Im letzten Posting zum Thema, habe ich versucht klar zu machen, dass „Gott“ ein subjektives PhĂ€nomen ist. Trotzdem werden in der Diskussion objektive Beweise gefordert oder lĂ€cherliche Definitionen geliefert die sich selbst ad absurdum fĂŒhren.

Deshalb hier noch einmal ganz deutlich:

Der Begriff „Gott“ ist eine Chiffre, ein Symbol, ein Heurismus eine Zusammenfassung unterschiedlicher PhĂ€nomene menschlichen Erlebens (!) Deutens und Verstehens.

Auch der Versuch der Objektivierung ist ein rein menschliches PhĂ€nomen. GlĂ€ubige wie Atheisten versuchen den subjektiven Erlebnisbegriff zu einem Objekt, einem Gegenstand zu machen, so wie das auch Antitheisten tun. Bei fundamentalistischen Theisten wird dieser Gegenstand dann meist irreal gut und schön dargestellt … bei Antitheisten wird eine absurde Karikatur prĂ€sentiert.

Beide, Atheisten wie Theisten, versuchen einander wechselseitig zu beweisen wie schön oder wie hĂ€ĂŸlich die von ihnen aufgebaute Figur (Goldenes Kalb vs. Popanz/Strohpuppe) doch ist. Da sie jedoch nicht objektiv außerhalb subjektiven Erlebens existieren und das jeweilige Gegenteil nicht bewiesen werden kann, halten sich fundamentalistische Theisten wie Atheisten ihre jeweiligen Zerrbilder vor.

Aber eine objektive Definition Gottes verbietet sich. Es gibt keinen „objektiven“ im Sinne von physikalisch vorhersag- und meßbaren Gott. Gott ist subjektiv. Gott ist ebenso subjektiv wie das PhĂ€nomen der Freiheit oder das der Liebe. Es handelt sich hierbei um kollektiv geteilte subjektive Erlebnisinhalte. Diese sind nicht objektivierbar, was zu Paradoxa fĂŒhrt, z.B. wenn man nach „Willensfreiheit“ fragt. Diese macht „objektiv“ keinen Sinn, aber subjektiv schon.

Liebe und Freiheit sind insofern „objektiv“ weil sie offenbar im Menschen existieren und erlebbar sind, aber man kann sie nicht sehen, nicht anfassen und sie sind nicht mittels physikalischer Meßmethoden zu erfassen. Man kann Liebes- oder FreiheitsgefĂŒhle auslösen und sogar psychophysiologisch messen, aber was sie fĂŒr das Individuum BEDEUTEN, lĂ€ĂŸt sich nicht messen, sondern nur durch einen anderen Menschen VERSTEHEN.

Und genau so verhĂ€lt es sich sich mit Gott. Einem von Geburt an blinden Menschen ist nicht vermittelbar, was die Farbe rot bedeutet. Sie ist beschreibbar und auch ein Blinder könnte, vermittelt durch technische Apparaturen, Rotschattierungen erzeugen und messen, aber das Erlebnis der Farbe rot in dem roten Kleid einer schönen Frau oder roten Rosen, im Rotlichtviertel oder in anderen unterschiedlichsten Kontexten ist fĂŒr einen Blinden nur schwer, wahrscheinlich sogar gar nicht – also auch nicht durch nicht visuell vermittelte Metaphern – nachfĂŒhlbar.

Der Begriff „Gott“ steht also fĂŒr ein Erlebnis, eine Wahrnehmung, eine bestimmte Form menschlichen Denkens und FĂŒhlens. Dies ist so kulturspezifisch wie z.B. die PrĂ€ferenz fĂŒr einen bestimmten Musikstil. Menschen die am Bosporus leben, bevorzugen andere Musik als Menschen am Rhein. So wie sie auch unterschiedliche Gottesvorstellungen haben, die sich in unterschiedlichen Religionen manifestieren. Oft ist ein bestimmter Musikgeschmack durch die Eltern beeinflusst … so wie das Gottesbild.

Das Ă€ndert jedoch nichts an dem generellen PhĂ€nomen Musik. Es existiert. Objektiv. Aber das Musik-„Erlebnis“ ist subjektiv.
Religion existiert objektiv. Aber die Erlebnisinhalte sind subjektiv, zwischenmenschlich und setzen eine bestimmte EmpfÀnglichkeit voraus.

Gott ist also nicht definitiv x oder definitiv y. Die Nutzung des Begriffes „Gott“ ist der Versuch der Integration verschiedener menschlicher Erlebnisinhalte.

Aber wie kann man mit einer „Einbildung“ reden?

Gott ist keine „Einbildung“. So wenig wie Liebe und Freiheit oder Ich, Es und Überich Einbildungen sind. Diese Begriffe sind Heurismen die Menschen, die Kommunikation ĂŒber das mit diesen PhĂ€nomenen erlebte zu erleichtern. Wenn man liebt, verhĂ€lt man sich in einer Weise, die andere Menschen nachvollziehen können, die das GefĂŒhl kennen. So Ă€hnlich verhĂ€lt es sich mit Freiheit … und auch mit Gott.

Das Gebet erleichtert und verbindet. Religiöse Rituale können sich gut anfĂŒhlen und sehr glĂŒcklich machen. Religiöse Texte und Predigten können auf Dinge aufmerksam machen, emotionale Verwicklungen lösen und befreien.

Religion ist im Grunde Psychotherapie fĂŒr Gesunde (aber dazu im nĂ€chsten Posting mehr).

Ich habe ja in vielen hunderten Posts und Kommentaren dafĂŒr argumentiert, dass es mit absoluter Sicherheit keinen Gott gĂ€be und dass ich das sogar beweisen könne. Und das kann ich in der Tat noch immer. Ich kann eine beliebige Sache als „Gott“ bezeichnen und sie dann zum Beispiel zerstören und anschließend mit Fug und Recht behaupten, sie existiere nicht.

Auch Martin Luther, der große Reformator und BibelerklĂ€rer, sagte, dass Gott im Prinzip beliebig definiert sei. Jeder hat seinen eigenen Gott. Luther meinte, dass das was der Mensch am meisten verehrte und heilig hielte, das sei sein Gott.

    Das muss ich ein wenig grob ausstreichen, dass mans verstehe und merke an gemeinen Exempeln des Widerspiels. Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles genug, wenn er Geld und Gut hat, verlĂ€sst und brĂŒstet sich darauf so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Siehe, dieser hat auch einen Gott, der heißt Mammon, das ist Geld und Gut, darauf er all sein Herz setzt, welches auch der allergewöhnlichste Abgott ist auf Erden. Wer Geld und Gut hat, der weiß sich sicher, ist fröhlich und unerschrocken, als sitze er mitten im Paradies; und wiederum, wer keins hat, der verzweifelt und verzagt, als wisse er von keinem Gott. Denn man wird ihrer gar wenig finden, die guten Mutes sind, nicht trauern noch klagen, wenn sie den Mammon nicht haben; es klebt und hĂ€ngt der Natur an bis in die Grube. Also auch, wer darauf traut und trotzt, dass er große Kunst, Klugheit, Gewalt, Gunst, Freundschaft und Ehre hat, der hat auch einen Gott, aber nicht diesen rechten, einigen Gott. Das siehst du abermal dabei, wie vermessen, sicher und stolz man ist auf solche GĂŒter, und wie verzagt, wenn sie nicht vorhanden oder entzogen werden. Darum sage ich abermal, dass die rechte Auslegung dieses StĂŒckes sei, dass einen Gott haben heißt: etwas haben, darauf das Herz gĂ€nzlich traut.

Der große Katechismus Martin Luthers

Übersetzt heißt das, z.B. dass man Geld fĂŒr das bedeutenste und wichtigste in der Welt halten, es verehren und anbeten kann. Dann ist eben das „Gott“. Oder man kann die Familie fĂŒr das allerwichtigste auf der Welt halten. Oder seine eigene Gesundheit.

Man beginnt dann, dieser Sache besondere Aufmerksamkeit zu schenken und ihr viele Opfer zu bringen. Dem Geld bringt man zum Beispiel seine Gesundheit zum Opfer. Der Gesundheit wiederum sein Geld. Und der Familie opfert man beides. Und man hat Angst, dass einem diese Sache genommen werden könnte, deshalb kĂ€mpft man fĂŒr Erhalt und Mehrung. Und man kann nie genug davon bekommen. Hat man Geld, will man noch viel mehr Geld, hat man Familie, will man noch mehr davon möglichst lange, hat man Gesundheit, ist einem das kleinste Zipperlein schon intolerable Krankheit.

So entsteht ein „Abgott“. Ein goldenes Kalb, das man schon aus dem Alten Testament kennt.

Gesellschaftlich kann so ein wunderbares „goldenes Kalb“ zum Beispiel die „VollbeschĂ€ftigung“ sein, der alles geopfert wird, auch Gerechtigkeit (Reiche werden nicht besteuert, da ihr Kapital wie ein „scheues Reh“ verschwinden könnte, wenn es sich zu sehr in Gefahr sieht) oder die Gesundheit (exponentielle Zunahme von Burnouterkrankungen).

Was also ist Gott?

Gott ist das, was von einer Gruppe von Menschen als „Das Wichtigste“ definiert wird. Eine Sache die verehrt und fĂŒr „heilig“erklĂ€rt und auch so wahrgenommen wird. Aber nicht nur! Es ist eine Sache, an die man sein Herz hĂ€ngt. Eine Sache zu der man Zuflucht nimmt, wenn man sonst scheitert.

Also ist es ein Hirngespinst?

Ja … und nein. Wenn man z.B. die christliche Philosophie von „MitgefĂŒhl und NĂ€chstenliebe, Schuldvergebung, Angstbefreiung und Unsterblichkeit“ in der Person von Jesus Christus und dem Mythos von Tod und Auferstehung zum Wichtigsten erklĂ€rt und sie sozusagen „vergöttert“ und ihr Opfer bringt, dann kann das in einer Gemeinschaft von Menschen (in Form des sogenannten „Heiligen Geistes“) sehr große Auswirkungen haben … die dann auch physisch spĂŒrbar werden. Insofern wird Gott dann sehr(!) real.

Ok, es gibt verschiedene ErklĂ€rungsversuche warum ich nun plötzlich „von den Toten auferstanden“ bin. Und die AnkĂŒndigung einer ErklĂ€rung ließ nichts Gutes ahnen. Und siehe da: Er ist Theist geworden.

Wie bekloppt muss man sein? Vom radikal-fundamentalistischen Antitheisten zum Theisten. Und Kilian stellt in einem Blogeintrag auch gleich fest, dass das was ich schreibe so klingt wie einem evangelikalen Hauskreis entsprungen.

Also. Accountokkupation?

Nein. Ich muss Euch enttĂ€uschen. Ich bin echt und ich vertrete – im Kern – immer noch die hier auf dem Blog publizierten Ansichten. With one tiny modification: Ich verstehe jetzt auch die andere Seite. Und dem, der es ebenfalls verstehen möchte, wĂŒrde ich das gerne in den kommenden Wochen und Monaten Schritt fĂŒr Schritt erklĂ€ren. Zuviel verlangt? Sicher.

Also. Brainwashing?

Naja, nee. Dass ich die andere Seite verstehe und integriert habe heißt nicht, dass ich da alles unkritisch glaube und fĂŒr wahr halte. Es gibt einfach ein paar grundsĂ€tzliche Dinge, die ich kapiert habe und die ich inzwischen prima nachvollziehen und sogar mitmachen kann. Andere waren, sind und bleiben Quatsch. Zumindest vorlĂ€ufig. Vielleicht verstehe ich da ja irgendwann auch noch den grĂ¶ĂŸten Quark. Aber das dauert. 🙂

Also. Irre geworden?

Naja, wenn man Theismus als „Gotteswahn“ bezeichnen möchte, sicherlich schon. Theismus ist ja auch so eine Art kollektive „Idee“. Aber nur weil man sie selbst nicht hat, muss man nicht unbedingt davon ausgehen, dass es sich dabei um einen Wahn handelt. Diese Idee macht schon Sinn. Vorausgesetzt man hĂ€lt das zumindest fĂŒr möglich und macht sich die MĂŒhe, sie zu verstehen.

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um hinter den (von mir vermuteten) Sinn des Theismus zu kommen, aber ich denke, ich habe so eine Ahnung bekommen und ich will das in den kommenden Postings auf das Wesentliche runterbrechen und zwar so, dass es auch noch der letzte Antitheist verstehen kann. Und ich freue mich ĂŒber rĂŒcksichtslose Kritik wenn es nur noch bescheuert klingt was ich so schreibe.

Was ist hier eigentlich los?

April 16th, 2015

Ich will es kurz erklÀren:

Durch dieses Blog, durch andere Blogs und Foren, durch die vielen Diskussionen, die Auseinandersetzung, durch Nachlesen, NachfĂŒhlen, Mitmachen habe ich verstanden, warum Theismus Sinn macht.

Ich habe das zunÀchst nicht verstanden, weil ich als Atheist in der dritten Generation aufgewachsen bin. Ich kannte ReligiositÀt nur aus der PopulÀrkultur und als Randerscheinung in Philosophie und Literatur. Ich war geprÀgt durch die Deutung von ReligiositÀt als:

      „Seufzer der bedrĂ€ngten Kreatur, das GemĂŒt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser ZustĂ€nde ist. Sie ist das Opium des Volkes.“

Im Schulsystem der DDR wurde Religion als Manipulationsinstrument der MĂ€chtigen vermittelt. Und das ist es auch auch noch immer. Aber eine – wesentliche – Seite der ReligiositĂ€t wurde dabei bewußt ausgeblendet. Diese andere Seite habe ich kennengelernt, indem ich mit religiösen Menschen gesprochen, gegessen, gesungen, gebetet, gelacht und gelebt habe.

Und da habe ich verstanden, dass mir der SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis religiöser Texte fehlte. Als ich diesen SchlĂŒssel aber – nach langem Kampf – in den HĂ€nden hielt, eröffnete er mir eine Welt von unschĂ€tzbarem Reichtum. Von dieser Erfahrung bin ich so ĂŒberwĂ€ltigt, dass ich das gern teilen möchte. Deshalb habe ich mich entschlossen, zurĂŒckzukehren.

Nada Te Turbe

April 15th, 2015

Ich muss gestehen, dass ich erschrocken war, als all die Nachrufe und freundlichen Elogen eintrafen. Ich wollte das nicht und hatte nicht damit gerechnet. Ich wollte klarmachen, dass der sapere aude, der dieses Blog betrieb, nun nicht mehr existiert. Ich wollte Lebewohl sagen und klarmachen, dass der Geist, der dieses und andere Blogs und Foren des WWW unter dem Namen sapere aude heimsuchte nun nicht mehr ist. Er war gestorben. Sapere aude, der ReligionsverÀchter und Antitheist war tot. Und er bleibt tot.

Was hĂ€tte ich tun sollen, als ich die unerwarteten Nachrufe ĂŒberall – hier und in religionskritischen Blogs und Foren – las? Ich wußte es nicht. Ich wollte das Blog einfach nur beenden. Aus einem tiefen und plötzlichen BedĂŒrfnis heraus. Bei den Kommentaren zu meinem Tod fĂŒhlte ich soviel Unterschiedliches, von Scham ĂŒber Reue bis hin zu Dankbarkeit fĂŒr diese Erfahrung. Wer darf schon zu Lebzeiten so teils liebevolle WĂŒrdigungen lesen? Ich war ĂŒberwĂ€ltigt, sprachlos und gelĂ€hmt.

Ich entschied, lautlos im Erdboden zu verschwinden.

Und ich nehme an, so mancher wird jetzt denken, dass ich gefĂ€lligst auch dort bleiben solle. Menschen derart zu tĂ€uschen ist – auch wenn es nicht in bösartiger TĂ€uschungsabsicht geschah – nicht fair.

Es tut mir leid. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich nicht besser handeln konnte.

Ich könnte nun den Rest meines Lebens vor Scham schweigen. Aber meine Geschichte hat einen erstaunlichen Epilog. Und den möchte ich Euch nicht vorenthalten, um vielleicht dem ein oder anderen, der sich doch ein wenig freut, dass ich wieder da bin, zu erklĂ€ren, warum ich sterben mußte.

Ich bin wieder da.

April 14th, 2015