Hape Kerkeling ist Atheist

Oktober 27th, 2009

“Glaubt er an Gott? Er trat aus der katholischen Kirche aus; die Institution kommt ihm, wenn man Gott als großen wuchtigen Film nehme, wie ein Dorfkino vor, das einfach zu klein und provinziell für das große Werk sei.

Er empfinde sich nunmehr als Atheist, ein gläubiger Atheist, könnte man hinzufügen, wie er da die höfliche, aber kompromisslose Kunst des Buddhismus, alles zu hinterfragen, mit der Nächstenliebe-Konsequenz der christlichen Bergpredigt verknüpft. Man möge über System klagen, über Weltlagen, über sonstige Zwänge: »Das größte Hindernis auf den Wegen, die wir gehen, sind immer wir selber.« Und es ist immer höher, als wir glauben wollen, dies bedenkend, »bin ich dankbar für mein Leben«.”

Neues Deutschland vom 27.10.2009

15 Responses to “Hape Kerkeling ist Atheist”

  1. Matthias Kundt Says:

    Dass Hape Kerkeling aus der Katholischen Kirche ausgetreten hat, macht ihn nicht automatisch zum Atheisten.

    Und was ist denn bitte ein “gläubiger Atheist”. Das widerspricht sich.

    Den letzten Satz Hape Kerkelings hat Jesus anders formuliert gesagt:

    Matthäus 16, 24: (Markus 8,34 bzw. Lukas 9, 23)

    “Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir”

    Was heißt das? Dass wir das Hindernis unserer selbst überwinden müssen, um Jesus nachfolgen.

    Außerdem hat er als Atheist den über 600 Km langen Jakobsweg auf sich genommen und schreibt über seine Erlebnisse in seinem Buch “Ich bin dann mal weg”. Dabei hatte er viel Zeit zum Nachdenken. Vielleicht hängt sein Kirchenaustritt auch damit zusammen.

  2. sapere Says:

    Matthias, Du schreibst:

    “Dass Hape Kerkeling aus der Katholischen Kirche ausgetreten hat, macht ihn nicht automatisch zum Atheisten.”

    Das ist richtig. Deshalb wird das ganze ja im Anschluss noch bekräftigt, indem er sagt, er sehe sich nun selbst als Atheist.

    Wieso widersprechen sich die Worte “gläubig” und “Atheist”?

    Wir alle sind in vielen Bereichen auf Vermutungen angewiesen. Was allerdings ziemlich sicher ist, ist die Tatsache, dass es keine Götter gibt.

    Und da Du Jesus-Zitate ins Spiel bringst, Jesus soll ja – laut Bibel – auch so spannende Sachen gesagt haben, wie:

    “Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.” Lk 19:27

    Wie stehst Du als Christ eigentlich dazu? Ist das auch Dein Motto?

    Und dass Hape Kerkeling sich auf Wanderschaft gemacht hat, zeigt doch, dass er offen für alles ist, auch für die Möglichkeit, dass es Götter geben könnte. Nur hat er am Ende, wie jeder vernünftige, denkende und frei fühlende Mensch herausgefunden, dass es keine Götter gibt.

    Das ist doch super, oder?

  3. froesi Says:

    ähm…..

    aber seine wanderschaft aufem jacobs weg dann auch noch zu vermarkten und so die werbetrommel für teigwarenverkäufer zu rühren….

    fand den ja mal recht sympatisch.. aber danach?

    und sein kommentar zum austritt is ja wohl mehr als dürftig….reine pr!

    “die Institution kommt ihm, wenn man Gott als großen wuchtigen Film nehme, wie ein Dorfkino vor, das einfach zu klein und provinziell für das große Werk sei. ” wo bitte is da der atheist vorsteckt… nudelmonster is wohl doch noch aktiv im kopf…. er weiß scheinbar nur nicht welcher kult der richtige ist, um ihn ins nudelland zu bringen…. das wäre keine meldung hier wert gewesen…

  4. Matthias Says:

    sapere aude,

    das Wort Glaube hat seit jeher mit Gott zu tun. So auch im eigentlichen griechischen Sinn. Daher ist gläubig und Atheist eher ein Wortspiel Hape Kerkelings. Er bezeichnet sich als Atheist, weil er aus der Kirche ausgetreten ist.

    Von den anvertrauten Pfunden
    11 Als sie nun zuhörten, sagte er ein weiteres Gleichnis; denn er war nahe bei Jerusalem und sie meinten, das Reich Gottes werde sogleich offenbar werden. 12 Und er sprach: Ein Fürst zog in ein fernes Land, um ein Königtum zu erlangen und dann zurückzukommen. 13 Der ließ zehn seiner Knechte rufen und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! 14 Seine Bürger aber waren ihm Feind und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche. 15 Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er das Königtum erlangt hatte, da ließ er die Knechte rufen, denen er das Geld gegeben hatte, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt hätte. 16 Da trat der erste herzu und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund eingebracht. 17 Und er sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger Knecht; weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte. 18 Der zweite kam auch und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erbracht. 19 Zu dem sprach er auch: Und du sollst über fünf Städte sein. 20 Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, das ich in einem Tuch verwahrt habe; 21 denn ich fürchtete mich vor dir, weil du ein harter Mann bist; du nimmst, was du nicht angelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er sprach zu ihm: Mit deinen eigenen Worten richte ich dich, du böser Knecht. Wusstest du, dass ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht angelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe: 23 warum hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht? Und wenn ich zurückgekommen wäre, hätte ich’s mit Zinsen eingefordert. 24 Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt’s dem, der zehn Pfund hat. 25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn Pfund. 26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 27 Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.

    Wenn Du schon Gleichnisse Jesu zitierst, dann solltest Du doch nicht nur den letzten Satz zitieren, sondern den ganzen Zusammenhang.

    Zu der Frage brauche nichts zu sagen, sie erübrigt sich damit.

    Jesus hat in seinem eigenen Leben vorgelebt, wie man sich als sein Nachfolger (als Christ) verhalten soll.

    Im übrigen hat er sich wohl vor diesem Statement auf Wanderschaft begeben und sein Buch geschrieben. Und nicht anders herum, oder?

    Gruß
    Matthias

  5. sapere Says:

    Nein, Matthias, das Wort “Glaube” hat nicht mit “Göttern” zu tun. Das Wort “Glauben” bezeichnet den Akte des “für wahr haltens”. Das kann sich auf viele Dinge des Lebens beziehen. Wie bereits oben geschrieben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Glauben

    Natürlich gibt es auch das Phänomen des “gläubig” seins bezeichnet dagegen eher einen Akt des Vertrauens. Bei Christen bezieht sich das auf eine eingebildete Person. Bei Atheisten wie mir auf die Welt als ganzes. Auch als Atheist kann man sich der Welt, den Universum, dem Seienden mit seinen Gesetzmäßigkeiten ganz anvertrauen.

    WAs Hape Kerkeling mit seiner Selbstbzeichnugn meint, können wir nur ahnen. Aber ich, als Atheist, kann Dir sagen, dass Vertrauen in die notwendigen, für uns unbegreiflichen Funktionsweisen des Universums auch bei Atheisten zu finden sind. Insofern, bezeichnen sich auch Atheisten als “gläubig” oder sogar als religiös, so wie Einstein z.B., der selbst den Glauben an Götte strikt ablehnte, sich selbst aber als religiös sah. Religiös im Sinne von staunend, dem Unendlichen gegenüber. Dieses läßt sich aber nicht in einer Person fassen, so wie Christen das versuchen.

    Zum Gleichnis:

    Du schreibst das gesamte Gleichnis auf. Und tust so, als sei das selbsterklärend. Aber es erklärt nichts. Jesus fordert seine Jünger auf, die die nicht wollen, dass er über sie herrsche, umzubringen.

    Was soll das in Deinen Augen bedeuten?

    Und was mich wundert: Jesus hat ein Buch geschrieben?

  6. Matthias Says:

    Die ursprüngliche Bedeutung des Wort Glaubens war:

    * Das deutsche Wort „Glaube“ wird verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs „pistis“ mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet „pisteuein“ (treu sein, vertrauen). Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte „ich weiß nicht“, sondern im Gegenteil: „ich verlasse mich auf, ich binde meine Existenz an, ich bin treu zu“. Es geht also zentral nicht um einen Gegenpol zum Wissen – für Glaube in diesem, dem Wissen entgegengesetzten Sinn steht im Griechischen das Wort „doxa“ -, sondern um Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Geloben), Treue.[2]

    * Das lateinische Wort credere (vgl. Credo) „cor dare“ zu deutsch das Herz geben/schenken – ist direkt verwandt mit der altindischen Wurzel sraddha- „glauben“ und ist eine sehr alte (indogermanische) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa: „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen dem lateinischen Wort putare (glauben, dass).

    * Im Hebräischen wird meist die Vokabel „aman“ verwendet: Sich an etwas festmachen. Die Vokabel „aman“ mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der Stammesmodifikation des Hif’il (Aussprache „hä’ämin“) mit dem Wort „glauben“ übersetzt. Diese Stammesmodifikation drückt im allgemeinen einen kausativen Aspekt der Grundbedeutung aus. Die Grundbedeutung der Buchstabenfolge (Wurzel) „Aleph-Mem-Nun“, die auch im ursprünglich hebräischen Wort Amen erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif’il ist also „jemanden fest sein lassen“.

    * Der Begriff wandelt sich in seiner Bedeutung innerhalb der Bibel. Eine mögliche Definition nimmt der Apostel Paulus vor: “Es ist aber Glaube Grundlage des Erhofften, ein Überführtsein von nicht schaubaren Dingen.” (Brief an die Hebräer, Kapitel 11, Vers 1)

    Wenn wir den selben Artikel auf Wikipedia meinen und uns darauf beziehen.

    Das “für wahr halten” wird nur im neudeutschen Sprachgebrauch so gebraucht.

    Entschuldigung… ich habe weiter gedacht, als Du das vielleicht begreifst…

    Das mit dem Buch war natürlich auf Hape Kerkeling bezogen… das erschließt sich einem auch, wenn man liest. Sorry, ich dachte, dass Du mitdenkst. Ich hätte es aber erwähnen sollen.

  7. sapere Says:

    Nein, Matthias, wir meinen zwei unterschiedliche Wikipedia-Artikel. Du meinst den zu dem Wort “Glaube” ich den zu dem Wort “Glauben”.

    Aber das ist eigentlich auch egal.

    Ich lese in Deinen Zitaten da oben das Wort “Gott” nicht. Und ich sehe nicht, was die heutige Wortbedeutung mit der vor 500 Jahren zu tun haben soll – wenn sie von Hape Kerkeling verwendet wird.

    Ich vermute, dass Du im Leben nicht in der Lage sein wirst, so weit zu denken, dass Du selbst begreifst, was Du meinst. 🙂

    Und was hat die Reihenfolge in der das Statement von Hape Kerkeling abgegeben wurde – also vor der Wanderschaft oder dananch – mit Jesus zu tun?

    Du hast übrigens die eigentliche Frage noch immer nicht beantwortet:

    Du schreibst das gesamte Gleichnis auf. Und tust so, als sei das selbsterklärend. Aber es erklärt nichts. Jesus fordert seine Jünger auf, die die nicht wollen, dass er über sie herrsche, umzubringen.

    Was soll das in Deinen Augen bedeuten?

    (Noch eine kleine Anmerkung. Anders als ich in Deinem Blogs darfst Du hier in meinem Blog übrigens alles schreiben was Du willst – bis auf Beleidigungen von realen Personen natürlich.)

  8. Matthias Kundt Says:

    Zu 5.) Du widersprichst dem Artikel, den Du zitierst. Du sprichst vom Begriff Glauben.

    In dem Artikel, den Du anführst, steht der Begriff “Glaube” als “religiöser Glauben, der stets auf dem Willen zum Glauben beruht und die absolute Wahrheit des Glaubensinhalts (z. B. der Existenz Gottes) unterstellt.
    Davon abgesehen, dass der Wikipedia-Artikel etwas schwammig formuliert ist.

    Tja, ich glaube zwar, dass Du es nicht begreifen würdest, was die Reihenfolge vor und nach der Wanderung HKs mit Jesus zu tun hat. Vielleicht liest Du mal die Bibel und den Text: Apostelgeschichte 9, 1 ff.

    Bei dem Gleichnis geht es um darum, dass Jesus, nachdem er das erste Mal in dieser Welt war, als König der Könige wiederkommen wird. Die Pfunde, sind die Gaben, die jeder von Gott erhalten hat. Der erste und zweite haben beide etwas daraus gemacht. Dafür erhalten sie beide den Lohn. Der dritte hat die Gabe vergraben, also bewusst versteckt und nichts damit gemacht. Aber auch wenn er nichts damit selbst gemacht hätte, hätte der die Pfunde wenigstens so einsetzen können, dass sie einen Gewinn für seinen Herrn bringen. Auch dafür erhält er den Lohn.

    Das Gleichnis war für die Zuhörer der damaligen Zeit bestimmt, aber auch für uns heute. Damals war es gang und gebe, dass Verräter hingerichtet wurden. Heute werden Verräter bei uns in Deutschland zwar nicht mehr hingerichtet, aber erhalten lange Haftstrafen.

    Die Bürger sind diejenigen, die Jesu Königreich verhindern wollten, also die Pharisäer und Machthaber damals. Sie glaubten alle, dass mit Jesu Einzug in Jerusalem, der lange versprochene Retter kommen würde. Deshalb hat Jesus diese Gleichnis erzählt. Das steht auch im ersten Satz.

  9. Matthias Kundt Says:

    Zu 5.) Du widersprichst dem Artikel, den Du zitierst. Du sprichst vom Begriff Glauben.

    In dem Artikel, den Du anführst, steht der Begriff “Glaube” als “religiöser Glauben, der stets auf dem Willen zum Glauben beruht und die absolute Wahrheit des Glaubensinhalts (z. B. der Existenz Gottes) unterstellt.
    Davon abgesehen, dass der Wikipedia-Artikel etwas schwammig formuliert ist.

    Tja, ich glaube zwar, dass Du es nicht begreifen würdest, was die Reihenfolge vor und nach der Wanderung HKs mit Jesus zu tun hat. Vielleicht liest Du mal die Bibel und den Text: Apostelgeschichte 9, 1 ff.

    Bei dem Gleichnis geht es um darum, dass Jesus, nachdem er das erste Mal in dieser Welt war, als König der Könige wiederkommen wird. Die Pfunde, sind die Gaben, die jeder von Gott erhalten hat. Der erste und zweite haben beide etwas daraus gemacht. Dafür erhalten sie beide den Lohn. Der dritte hat die Gabe vergraben, also bewusst versteckt und nichts damit gemacht. Aber auch wenn er nichts damit selbst gemacht hätte, hätte der die Pfunde wenigstens so einsetzen können, dass sie einen Gewinn für seinen Herrn bringen. Auch dafür erhält er den Lohn.

    Das Gleichnis war für die Zuhörer der damaligen Zeit bestimmt, aber auch für uns heute. Damals war es gang und gebe, dass Verräter hingerichtet wurden. Heute werden Verräter bei uns in Deutschland zwar nicht mehr hingerichtet, aber erhalten lange Haftstrafen.

    Die Bürger sind diejenigen, die Jesu Königreich verhindern wollten, also die Pharisäer und Machthaber damals. Sie glaubten alle, dass mit Jesu Einzug in Jerusalem, der lange versprochene Retter kommen würde. Deshalb hat Jesus diese Gleichnis erzählt. Das steht auch im ersten Satz.

    Zu Deiner Anmerkung: ich hatte Dich klar gebeten, mir zu erklären, warum es Gott nicht geben kann. Daran hast Du Dich nicht gehalten. Deswegen hatte ich den Beitrag gelöscht.

  10. sapere Says:

    Matthias,

    ich spreche vom Glauben im Sinne von „etwas für wahr halten“. Hape Kerkeling sprach wahrscheinlich vom gläubig sein, im Sinne von „in etwas vertrauen“.
    Wie auch immer. Kerkeling schreibt er sei „gläubiger Atheist“. Das bedeutet wahrscheinlich, dass er darauf vertraut, dass der Atheismus schon irgendwie stimmen wird. Aber wir werden es wohl nie erfahren.
    Was Du mit der Apostelgeschichte 9, 1 meinst, wird mir tatsächlich nicht so recht klar. Vielleicht könntest Du es ja mal erläutern.
    Das Gleichnis habe ich verstanden. Wenn es für den „Zuhörer der damaligen Zeit bestimmt“ war hat Jesus also den „Zuhörer der damaligen Zeit“ dazu aufgefordert, alle, die nicht an ihn glauben, zu erwürgen?
    Und woran, glaubst Du, könnte es liegen, dass es in überwiegend von Atheisten bewohnten Ländern(Skandinavien, Frankreich, Großbritannien) keine Todesstrafe mehr gibt – in dem christlichsten Land der Erde (USA) aber sehr wohl?
    Das Gleichnis richtet sich also GEGEN „Pharisäer und Machthaber damals“? Wie ist das, wenn ich jetzt „Jesu Königreich verhindern wollte“ was müßtest DU nach Jesu Befehl tun?

    Ich erinnere nochmal, Jesus fordert:

    “Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.” Lk 19:27

    Ich will nicht, dass Jesus über mich herrscht.

    Was also schlägst Du vor, mit mir zu tun?

  11. Bert Says:

    Hallo sapere aude,
    ich möchte jetzt nicht zu diesem Thema Stellung nehmen, es hat jedoch mit diesem und anderem Meinungsaustausch zu tun.
    Auf diesem/anderen blogs u. Gesprächen kommen sehr oft “Gläubige” mit einem AT/NT-Zitat daher, nach der Aufforderung dieses Zitat zu erläutern/erklären wird extrem oft mit anderen Zitaten als Gleichnis geantwortet u.s.w. Danach wird die Sache noch unklarer.

    -Hat es deiner Meinung damit zu tun, das die sich in ihren “Kreisen” die Zitate nur um die Ohren schlagen und danach richtig “high” sind, weil jeder jedem auf die gleiche Art bestätigt und sie somit gar nicht “normal” antworten können?
    -Durch die Verwendung von (Gegen-) Zitaten (als Gleichnis) wird vermieden eigene Worte/Gedanken zu präzisieren und somit evtl. Fehler (Sünde, Versuchung usw.) zu begehen?
    -oder, “Wir siegen immer, auf Teufel komme heraus” (Wie der Schwarze Ritter, bei Monthy Phyton)?

    Vielleicht könnte man den einen oder anderen Gedanken von Dir dazu lesen, weil ich habe keine plausibele Erklärung mehr dazu.

  12. signyourname Says:

    Sapere!

    Du bist so ein heller Kopf. Und die Anfänge Deines Blogs lassen zudem auf extreme, wenn auch zurückgezogene Einfühlsamkeit schließen.

    Würdest du bitte mal erklären, was Dich hinreißt, folgenden Satz erstens zu denken, zweitens zu formulieren und drittens zu veröffentlichen und stehenzulassen: “Was allerdings ziemlich sicher ist, ist die Tatsache, daß es keine Götter gibt.”?

  13. signyourname Says:

    Du gibst Dir so unendlich viel Mühe mit Deinem Blog. Da steckt so viel Arbeit drin.

    Ich sage nicht, daß Du Dich hineingesteigert hast. Dahinter würde sich eine Kritik verbergen, die mir nicht zusteht. Es ist eben so geschehen, und Du konntest nicht anders.

    Aber. Was in dem zitierten Satz steht. Siehst Du?

    Egal, was Du machst. Du kannst nicht verlieren. Weil Du einen guten Charakter hast.

  14. signyourname Says:

    Ich hätte nichts gesagt, wenn es ein kleiner Fehler gewesen wäre.
    Aber es war ein großer. Der Dein ganzes atheistisches Blog in Frage stellt.

    DU stellst es in Frage.

    Und das ist gut.

  15. signyourname Says:

    Du könntest ja das, was Du abseits von Deinem Kreuzzug im vergangenen Jahr zu Papier gebracht hast, haben mußt, parallel veröffentlichen. In einem Zweitblog. Den ich bitte hoffentlich irgendwann einmal endecken werde wie dieses hier, bevor es wurde, was es ist.

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