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April 27th, 2009

Homöopathie

April 16th, 2009

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via

Emma Thompson is an Atheist

April 15th, 2009

„I’m an atheist; I suppose you can call me a sort of libertarian anarchist. I regard religion with fear and suspicion. It’s not enough to say that I don’t believe in God. I actually regard the system as distressing: I am offended by some of the things said in the Bible and the Koran, and I refute them.“

Der atheistische Blogger sapere aude hat zu Ostern vor zunehmend aggressiven Christen in Deutschland |gewarnt.|

„Wo die Realität geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet. Eine Gesellschaft ohne Realitätssinn und Skepsis ist auf dem besten Weg eine neue Theokratie“,

schrieb sapere aude in einem Blogpost am Sonntag.

Christen versuchten die Realität einer Welt ohne Götter und Geister mit absurden Mythen und Fantasie zu ersetzen. Wer aber dem Menschen die Vernunft nehme, nehme ihm das Wichtigste im Leben, betonte sapere aude. Wer das Wissen um Kausalität, Evolution und Naturgesetze ignoriere, wende sich im Letzten gegen das Heil des Menschen.

„Die jüdische Religion ist wie jede andere der Inbegriff des kindischen Aberglaubens“,

zitierte sapere aude den Nobelpreisträger Albert Einstein. Wo der atheistische Realitätssinn schwinde, komme deshalb nicht das „kuschlige Licht irgendeiner fröhlichen Verklärung“ zum Vorschein.

„Die Unmenschlichkeit des praktizierten Christentums hat in den vergangenen Jahrtausenden die erbarmungslosen Regime des Nationalsozialismus und des Feudalismus mit ihren Inquisitionen, Kreuzzügen, Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen“

schrieb der atheistische Blogger. Immer seien in diesen Systemen die Atheisten und die kritische Vernunft besonders verfolgt worden. Auch in der Gegenwart würden durch realitätsferne Verhaltensweisen in allen Teilen der Welt Menschen wirtschaftlich und moralisch ausgebeutet, wenn etwa Kinder zum Kriegsdienst oder Frauen zur Prostitution gezwungen würden, wenn gerechter Lohn verweigert werde oder Menschen an Hunger sterben müssten.

Offene, ehrliche, friedliche, realistische und skeptische Atheisten stehen immer auf der Seite der Menschen und der Tiere, weil jeder Mensch und jedes Tier über eine Jahrmillionen alte Evolution ein Verwandter des anderen wurde“

schrieb sapere aude. Ohne Realitätssinn und eine gewisse Skepsis gebe es dauerhaft keine wahre Menschlichkeit. Die Erlösung vom Gotteswahn, die zu Ostern gefeiert werde, sei zugleich die Erlösung vom Bösen, von der selbstverschuldeten Verblödung und von der Unmenschlichkeit, vom dunklen Zeitalter zum Licht der Aufklärung.

So true

April 10th, 2009

Agnostische (Un)logik

April 10th, 2009

Die agnostische Position ist normalerweise die Position einer gewissen Denkfaulheit. Der Agnostiker sagt nämlich, dass die Frage, ob ein „Gott“ existiere, nicht zu entscheiden sei. Das ist natürlich absurd. Wenn der zunächst leere Begriff „Gott“ als gasförmiges Wirbeltier definiert ist, kann man sehr gut zeigen, dass so etwas nicht existiert oder existieren kann. Es hängt also alles an der Definition.

Monotheisten sind wenigstens so konsequent zu ihrem Gotteswahn zu stehen und zu sagen, dass es einen oder mehrere „Götter“ gebe, weil es so etwas gar nicht geben könne. Schwachsinnig aber nicht unüblich.

Agnostiker haben da eine ganz andere, deutlich perfidere Strategie. Diese verdeckten Monotheisten behaupten nämlich steif und fest, dass es Götter durchaus geben könne, dass man sie aber noch nicht getroffen hätte und deshalb nicht sagen könne, ob sie existieren. Man wisse auch nicht, was dieses „Gott“ eigentlich sei, möglich sei es aber auf jeden Fall.

Das ist natürlich genauso unsinnig wie die konsequent monotheistische Position – aber deswegen perfider, weil der Agnostiker vor allem dann entrüstet aufschreit, wenn der Realist sagt, dass es definitiv keine „Götter“ gibt. Dann echauffiert man sich, dass der Realist doch gar nicht wisse, was dieses „Gott“ eigentlich sei und dass man doch deshalb auch nicht behaupten könne, dass es definitiv nicht existiere. Bittet der Realist nun um eine Definition dieses „Gottes“, um es fein säuberlich widerlegen zu können, wird der eben so aufgebrachte Agnostiker scheu wie eine alte Jungfer und verbittet sich jede weitere Nachfrage.

Diese Agnostiker sind also die größten Feinde der Atheisten. Warum das so ist, wird in einer Diskussion im Brightsblog klar. Meinen letzten Kommentar zum Thema muss ich leider hier veröffentlichen:

Ok, ich erklär kurz, warum diese Diskussion wichtig ist und dann nochmal, wie das zu verstehen ist, was ich im letzten Kommentar geschrieben habe.

Manche Menschen stellen sich im Leben verschieden große Fragen. Zu diesen großen Fragen gehört auch die, was man tun soll und darf. Woran soll man sich bei seinen ethisch-moralischen Urteilen orientieren. Weltanschauungen geben – je nach Ausrichtung – verschiedene, mehr oder weniger einfache Antworten.

Wenn der Monotheismus richtig läge und irgendein Jahwe/Gott/Allah unsere Geschicke nach heiligen Büchern ordnen und uns in einem Jenseits für Missetaten strafen würde, würde man sein Leben unter Umständen damit verbringen müssen – manchmal mit Gewalt – zu streiten, welche heilige Schrift authentisch ist und wie der ganze Kram ausgelegt werden müsste.

Man müßte unter Umständen absurde Speise- und Feiertagsorschriften einhalten, die Geschlechtsteile von Kindern verstümmeln und Andersdenkende ermorden.

Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob man sich das nicht einfach sparen kann – auch wenn Milliarden Menschen einem solch absurden Treiben nachgehen und es aus Gründen unserer allzu menschlichen Neigung zur Konformität sehr schwer fällt, sich gegen einen solche Übermacht zu stellen. (Wie muss es wohl Antifaschisten im 3. Reich ergangen sein?)

Als Skeptiker ist man sich außerdem darüber im Klaren, dass man immer falsch liegen könnte, mit seinen Annahmen über die Welt. Deshalb prüft man sie immer und immer wieder und hofft auf soviel Widerspruch wie möglich. Trifft man jemanden, der mit seinen Hypothesen die eigenen Hypothesen infragestellt, so prüft man diese – vor allem, wenn es um eine so spannende Hypothese geht, wie die von der angeblichen Existenz übernatürlicher Männer.

Wenn einem erbitterten Gegner in der Diskussion dann irgendwann die Argumente ausgehen und der dazu übergeht, zu schmähen und Kompetenz infragezustellen, dann ist das – das kann ich nicht verhehlen – für mich auch außerordentlich wohltuend. 🙂

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Nun noch einmal kurz zur Erklärung der Erklärung:

Ich bleibe mir selbst durchaus treu.

Der Urzustand ist zunächst, dass ich über X gar keine Behauptung aufstelle. X ist eine Variable, die nicht mit Bedeutung gefüllt ist und deshalb auch gar nicht in relevanter Form gedacht oder diskutiert wird.

Dann kommt irgendwann irgendjemand daher und sagt, X sei existent oder möglich.

Dieser Jemand definiert X z.B. als Widerspruch, z.B. als viereckigen Kreis. Man kann dann zeigen, dass es so etwas nicht gibt.

Im Laufe der Zeit trifft man auf immer mehr Menschen, die behaupten, es gäbe X (also viereckige Kreise) auf jeden Fall. All denen zeigt man, dass es so etwas nicht gibt.

Dann kommt jemand, der behauptet, dass all die Darlegungen der Widersprüchlichkeit von X unzutreffend sind und dass X auf jeden Fall möglich sei

Da X üblicherweise als viereckiger Kreis definiert ist, versucht man zunächst zu zeigen, dass dass kontradiktorisch ist. Der Jemand, nennen wir ihn „Es“, behauptet aber nun, dass X gar kein viereckiger Kreis ist, sondern etwas ganz anderes und deshalb auf jeden Fall möglich sei.

Man sollte das große Mißverständnis verstehen. „Es“ behauptet, X sei auf jeden Fall möglich. Und jeder, der glaubt, „Es“ meine mit X einen viereckigen Kreis, freut sich – oder ärgert sich, je nachdem.

Aber „Es“ meint offenbar gar keinen viereckigen Kreis. Er meint scheinbar etwas ganz anderes. Um es von jeder Widerlegung zu immunisieren unterlässt er aber jede Definition und behauptet weiter steif und fest, X sei möglich und man könne auf keinen Fall behaupten, X sei unmöglich, man wisse ja schließlich nicht, was X sei.

Das ist intellektuelles Hütchenspiel.

„Es“ lockt seine Diskussionspartner in die Falle, indem er behauptet, ihm ginge es ernsthaft um die Diskussion der Existenz von X, also üblicherwiese eines viereckigen Kreises. Nach einem kurzen Schlagabtausch stellt „Es“ fest, dass die Definition von X als viereckiger Kreis natürlich absurder Unsinn und dass X natürlich völlig anders definiert und deshalb auf jeden Fall möglich sei.

Wenn also jemand behauptet, X sei unmöglich so sei er ein Lügner und Betrüger. Überrascht fragt man „Es“ nach seiner Definition von X, die „Es“ mit Verweis auf die Inkompetenz des Gesprächspartners aber strikt verweigert.

Und „Es“ geht sogar noch weiter: Er wirft alle seine sonstigen Prinzipien über den Haufen und behauptet steif und fest, dass X vor allem deswegen nicht als unmöglich bezeichnet werden dürfe, weil es grundsätzlich gar nicht definiert werden kann und genau deshalb und nur deshalb als auf jeden Fall möglich zu erklären sei.

Eine solch absurde Logik verstehe ich nicht. Aber vielleicht hat El Schwalmo ja Recht, wenn er behauptet, dass seine Logik noch nie meine Stärke gewesen sei.

Michael Blume gibt auf

April 9th, 2009

Der einschlägig bekannte, ehemalige Religionswissenschaftler und jetzige Publizist Dr. Michael Blume will Schluss machen. Er möchte sein privates monotheistisches Propagandainstrument, das Blog religionswissenschaft.twoday.net schließen …

und zwar meinetwegen.

Denn seine Freude am Bloggen endet bei meinen Polemiken.

Er schreibt, dass er in Zukunft lieber wieder sachlich und religiös – pardon seriös(!) forschen möchte und sich lieber über Inhalte austauschen

„als Hundert(sic) Mal gleichen, selbstgerechten Vorurteile gegen „die“ Christen, Muslime, Juden usw. widerlegen zu müssen.“

Sollte er damit (auch) mich meinen, so muss er sich irren.

Deshalb hier noch einmal zur Klarstellung, lieber Herr Blume:

Ich habe weder etwas gegen „die“ Christen, noch gegen „die“ Muslime, noch gegen „die“ Juden. Ich habe etwas gegen den machtvollen Monotheismus und seine Propagandisten. Wer seinen Glauben an übernatürliche Männer im Stillen Kämmerlein ausübt, ist für mich genau so respektabel, wie jeder andere Mensch mit kleinen Macken – wie ich selbst – auch.

Ich habe etwas gegen die Popularisierung und Politisierung einer jeden unhaltbaren widersprüchlichen Ideologie, sei es Monotheismus, Kommunismus, Kapitalismus oder Szientismus.

Ich habe etwas gegen die selektiv-popularisierte öffentliche Darstellung von wissenschaftlichen Befunden, die durch ihre ausgewählte Präsentation den Eindruck erwecken, bestimmte weltanschauliche Ansichten hätten z.B. einen evolutionären „Selektionsvorteil“.

Ich habe etwas gegen Menschen, die die Reputation der Wissenschaft großspurig für sich in Anspruch nehmen und sie dazu benutzen Propaganda zu betreiben.

Ich habe nichts(!) gegen Christen, Muslime geschweige Juden.

Sie werden in keinem meiner Beiträge eine Herabwürdigung irgendeiner Person oder Weltanschauung finden, die keinen Allmachtsanspruch vertreten oder mich nicht herabgewürdigt hat.

Ich folge stattdessen einem ganz klaren Prinzip:

Niemand wird von mir aufgrund seiner individuellen Weltanschauung, Ethnizität, Farbe, Geschlecht, Sprache, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen beurteilt, sondern lediglich aufgrund seiner Freundlichkeit, Höflichkeit, Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Toleranz, Kritikfähigkeit, des Mitgefühls, des Humors und ihrer/seiner sonstigen erlern- und veränderbaren sozial-intellektuellen Fähigkeiten und Mängel. Propagandisten bezeichne ich deshalb auch als Propagandisten.

Außerdem werden mächtige Weltanschauungen, Ideologien, Religionen und Glaubenssysteme von mir systematisch anhand der vorhandenen Fakten analysiert, kontextualisiert und bewertet und deshalb streckenweise auch entsprechend unzweideutig kommentiert. Unsinn bezeichne ich als Unsinn.

Mit der Unterstellung, kritische Monotheismuskritiker seien christen- muslim- oder judenfeindlich müssen wir seit Aufkommen des Monotheismus leben – so wie man bei Kritik an dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bush natürlich amerikafeindlich ist.

Und das ist die eigentlich bösartige Unterstellung, Herr Blume. Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, werden Sie persönlich. Und wenn es der einschlägige Vorwurf der Menschenfeindlichkeit ist.

Dass Sie Ihre aktuellen Aktivitäten in dem Blog religionswisschenschaft.twoday.net beenden wollen, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Wenn Sie nun noch beginnen, auch Ihrer Theorie vom „Selektionsvorteil“ der Religionen widersprechende Befunde mit derselben Vehemenz zu bejubeln, wie sie scheinbar bestätigende Befunde präsentieren, wäre meine Mission abgeschlossen.

Denn echtes wissenschaftliches Ethos, lieber Herr Blume, bedeutet immer auch, dass man die Widersprüche der eigenen Hypothesen selbst zur Sprache bringt und ausführlich diskutiert. Vor allem vor einem Laienpublikum!

Das werden Sie aber auch in Zukunft – so wie ich Sie kenne – selbstverständlich auch bei den Chronlogs nicht tun. Sie werden weiterhin in Ihren Blogbeiträgen ausschließlich über wissenschaftliche Befunde berichten, die Ihre Weltsicht stützen. Nicht umsonst mußten Sie von den Scilogs zu den Chronlogs umziehen.

Es gibt also noch viel zu tun. Packen wir es an.

Ich lasse mich nämlich auch gern positiv überraschen, so wie vorhin, als ich las, dass Sie aufhören wollen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich möchte nicht, dass Sie aufhören zu bloggen. Ich mag Sie. Ich mag Ihre Ernsthaftigkeit und schätze Ihre Sanftmut. Ich möchte aber vor allem eins:

Begreifen Sie endlich, dass das, was Sie hier im Internet machen keine Wissenschaft ist!

Jetzt in der ZDF-mediathek: Langsam fährt der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf von der WWU Münster den handgeschriebenen Katalog entlang. Doch von Karl Marx fehlt jede Spur. Der Autor des „Kommunistischen Manifestes“ musste sich niemals der Prüfung der Indexkongregation im Vatikan unterziehen. Anders dagegen Heinrich Heine: Seine Schriften galten als besonders gefährlich, weil sein literarisches Genie sie so überzeugend machte. Die ZDF-Dokumentation „Index – Die schwarze Liste des Vatikan“, deren erster Teil am 7. April um 22.45 Uhr und deren zweiter Teil am 8. April um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, beleuchtet, wie und warum vom Vatikan zensiert wurde.

Mit der Erfindung des Buchdrucks begann der Kampf um die Deutungshoheit über die Welt. Waren die Gläubigen zuvor darauf angewiesen gewesen, was ihnen von der Kanzel herab gepredigt wurde, konnten sie nun selbst die – relativ – billig zu druckenden Bücher lesen. Der Vatikan versuchte deshalb, das neue Wissen einzudämmen und in seinem Sinne zu beeinflussen und erfand die Liste der verbotenen Bücher, den Index. Erst nach dem zweiten Vatikanischen Konzil wurde diese Liste aufgegeben.

Doch die Archive blieben noch viele Jahre geschlossen. Erst der münstersche Krchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf durfte ab 1992, nioch vor der offiziellen Öffnung im Jahr 1998, in den Archiven der für die Buchzensur zuständigen Indexkongregation arbeiten. Dabei kam erstaunliches ans Licht: Intensiv untersucht wurde beispielsweise Harriet Beecher-Stowes „Onkel Toms Hütte“, doch schließlich kamen die Zensoren zum Schluss. dass der Aufruf zur Aufhebung des Sklaverei im Sinne der christlichen Nächstenliebe sei. Unberührt blieb auch Kants „Kritik der reinen Vernunft“, publiziert in der „Barbarensprache“ Deutsch, die die Zensoren nicht interessierte.

In der ZDF-Dokumentation führt der Katholik Wolf den evangelischen Journalisten Wolf von Lojewski durch die Archive. Im Streitgespräch zwischen den beiden Männern entwickelt sich die Diskussion um die Rolle des Vatikan, dessen Handeln vor allem während der Zeit des Nationalsozialismus weiter rätselhaft bleibt. So wurden die Schriften von Hitler, Mussolinie, Stalin immer wieder genauestens untersucht. „Mein Kampf“ wurde bis in jede Einzelheit analysiert, doch niemals verboten. „Die Verfahren wurden auf unbestimmte Zeit vertagt“, so Wolf. „Manchmal macht es die Heilige Schrift dem Gläubigen wirklich schwer, sie zu verstehen“, seufzt von Lojewski an dieser Stelle als Kommentar zum Römer-Brief, in dem es heißt, dass der Gläubige sich der weltlichen Macht unterzuordnen habe, da diese stets von Gott eingesetzt sei.

Der Film, der neben dem Gespräch zwischen Wolf und von Lojewski auch Spielszenen bietet, bleibt nicht in der Vergangenheit stehen, sondern stellt auch Fragen, die auf die heutige Welt zielen. Könnte Zensur nicht auch hilfreich bei der Bekämpfung von Kinderpornographie sein? Im Kampf gegen Rassismus oder Terror? Soll wirklich jedes Wissen, jede Idee weltweit verbreitet werden? Antworten gibt es darauf am 7. und 8. April nicht, aber spannende Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise des Vatikan.

Da diese Twitter-Polls eine so schöne Sache sind und da wir gerade wieder mal so eine lustige Diskussion um die Definition des Begriffes „Gott“ haben, hier noch ein Twitter-Poll. Das letzte … in dieser Woche. Versprochen.