Koffein in Hamburgern?

Dezember 17th, 2008

Kennt ihr das auch: Ihr wart bei einer großen Hamburger-Kette und habt Euch mit schlechten Gewissen den Bauch mit Burgern vollgeschlagen. Ein großes Burger-Menü mit Fritten und einem schönen großen Orangensaft, für die Gesundheit. Wenige Stunden später steht ihr im Bett. Selbst als täglicher Kaffeekonsument sollte einem dieses Phänomen nicht entgehen. Und dementsprechend sind solche Zukunftsphantasien:

“The caffeine cannot be tasted in the burgers (…) the caffeine is encapsulated by fat beads in the burger through a patented method and could not reveal any of the chemical and technical details. ‘Once the fat beads get dissolved by enzymes in the stomach, the caffeine is released and the “slap in the face effect” will kick in’ (…). The burgers contain triple the amount of a Starbucks regular medium coffee.”

vielleicht gar keine Phantasie mehr, sondern inzwischen sogar Realität?

Gibt es doch nicht nur bereits koffeiniertes Wasser, Koffein-Minzbonbons und Koffeinseife, sondern auch Koffein-Donuts und -Bagels.

Der Chemie-Ingenieur Dr. Robert Bohannon hatte es im vergangenen Jahr tasächlich geschafft Bagels und Donuts mit Koffein zu versetzen, ohne den natürlichen Bittergeschmack hervortreten zu lassen.

I had the idea for caffeinated pastries several years ago, but the bitter taste of the caffeine would always overwhelm the flavor,” says Dr. Bohannon, who is president of Onasco, Inc. “I eventually worked with some flavoring experts and designed a method to mask the bitterness, which led to successfully adding the caffeine equivalent of one to two cups of coffee to the food item.

Kommen wir nun zur obligatorischen Verschwörungstheorie:

Was könnte Burger-Ketten wohl dazu veranlassen, heimlich Koffein in ihre Burger zu machen?

Vielleicht weil Koffein anregend, sensibilisierend und euphorisierend wirkt und psychische und körperliche Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen erzeugen kann?

Kennt jemand von Euch einen Ernährungswissenschaftler mit Laborerfahrung?

Und wer das alles für reichlich weit hergeholt ansieht, der sollte sich diesen kleinen Film zu Gemüte führen:

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