Die übliche Diskussion

Dezember 10th, 2008

Neulich fragte mich eine Bekannte, ob es nicht auch in meinem Leben merkwürdige Ereignisse gäbe, gute oder schlechte, ungeahnte Zufälle, deren Auftreten ich mir nicht erklären könne.
Wir hatten uns – natürlich – über Übernatürliches unterhalten. Ich hatte sie beobachtet, wie sie strahlte und zustimmend nickte, während sie ihrem etwa zehnjährigen Sohn lauschte, der gerade auseinandersetzte, dass und warum er an einen “Gott” glaubte.

Ich antwortete, dass gerade dafür – also für Zufälle – die Annahme der Existenz eines allmächtigen übernatürlichen Mannes unnötig sei. Es handele sich hierbei – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – um eine Illusion, die unter anderem unsere begrenzte Informationsverarbeitungskapazität und einfach nur fehlendes Wissen zur Grundlage hat. Ein Artikel in der rennomierten sozialpsychologischen Zeitschrift “Journal of personality and social psychology” hat sich dieser Fragestellung angenommen.

Menschen unterschätzen üblicherweise ihre Fähigkeit, Zufriedenheit mit zukünftigen Ereignissen herzustellen. Wenn Menschen solche selbstverursachte Zufriedenheit erfahren, nehmen sie häufig an, dass diese durch einen einflußreichen, weisen und gütigen externen Akteur verursacht sei. In drei experimentellen Studien konnten Daniel Gilbert, Ryan Brown, Elizabeth Pinel und Timothy Wilson zeigen, dass Versuchsteilnehmer, denen es ermöglicht wurde, Zufriedenheit mit Handlungsergebnissen herzustellen, annahmen, dass dies durch einen externen Akteur ermöglicht wurde, der ihre Partnerwahl beeinflusste, ihren Musikgeschmack kannte und wohlwollende Absichten hatte.

Diesen Artikel hatte ich der Bekannten geschickt. Sie antwortete mir folgendermaßen:


Lieber sapere aude,

ich hab schon gemerkt, dass Dir das Thema ziemlich wichtig ist. Manchmal geht es nicht darum, Sachen mit kühlem Kopf zu betrachten. Und gerade die begrenzte Wahrnehmungskapazität spricht ja dafür, dass wir gar nicht allen Sinn erkennen oder erklären können. Es gibt mehr auf dieser Welt, als man mit bloßen Augen sehen kann und in Zahlen
ausdrücken oder mit modernen Geräten messen kann. Davon bin ich ziemlich überzeugt. Ich will Dich nicht überzeugen, aber Atheismus ist einfach auch ein Glaube, und er scheint ja ziemlich stark ausgeprägt zu sein bei Dir. Ich verstehe und empfinde Gott und seine Gegenwärtigkeit als eine völlig andere Dimension, für die es keine Beweise braucht, weil man sie einfach spürt. Du lachst jetzt bestimmt… das ist auch ok. Aber versuche, das eine oder andere mal respektvoll mit dem Thema umzugehen. Hier gibt es nur subjektive Wahrheiten, und da ist einfach nicht die eine wahrer als die andere.

Ich konnte das natürlich so nicht stehen lassen und habe mir folgende Antwort überlegt:

Du schreibst, dass Du bemerkt hast, dass mir das Thema ziemlich wichtig ist. Aber es ist es ist weniger dieses Thema an sich, als vielmehr seine Folgen[Link], die mich dazu bringen, diesem Thema eine erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.

Und – bevor dieser altbewährte Einwand kommt – ich habe ein Problem mit jeder unbegründeten ideologisierten Weltanschauung, die zu Massenmord und seelischer und körperlicher Verstümmelung im Namen einer absurden Idee führt, also nicht nur mit dem Monotheismus, sondern auch mit Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus aber auch dem Szientismus, Profectismus (Fortschrittsglaube) und jeder anderen Form menschenverachtender „–ismen“.

Du schreibst außerdem, dass es manchmal nicht darum geht, Sachen mit kühlem Kopf zu betrachten. Hier muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, was Du mir damit sagen willst. Aber in einem verstehen wir uns wohl sehr gut und stimmen auch vollkommen überein: unserer begrenzten Informations- verarbeitungskapazität und eingeschränkten Erkenntnisfähigkeit durch Mess- und Berechenbarkeit. Nur die Konsequenzen, die wir aus dieser einvernehmlichen Erkenntnis ziehen, sind unterschiedliche:

Ich nehme nur deshalb, weil ich weiß, dass ich nicht alles wissen kann, nicht an, dass es irgendjemanden gibt, der mir das abnimmt. Ich verwechsle das Produkt einer kollektiven Phantasie nicht mit der Wirklichkeit.

Es gibt keinen „Gott“ außerhalb menschlicher Phantasie. Aber häufig wird diese Einbildung mit der Wirklichkeit verwechselt und führt dann nicht selten zu einem Gotteswahn und zu den obengenannten Konsequenzen.

Ich weiß, dass Du mich von nichts überzeugen willst, wenn Du mit mir über diese Fragen kommunizierst. Aber ich will Dich von etwas überzeugen: Von konsequentem Denken und Argumentieren.

Warum legst Du an Deine Forschungstätigkeit andere Maßstäbe an, als an Deine Weltanschauung? Warum nimmst Du Magie an, wo Du, um zu verlässlichen Vorhersagen zu gelangen, auf die Verlässlichkeit der Naturgesetze setzen musst – und kannst?

Warum nimmst Du die Existenz einer vom Körper unabhängigen, unsterblichen Seele an, wo Du doch von neuropsychologischen Erkenntnissen wissen müsstest, dass seelische Vorgänge auf das erstaunliche Zusammenwirken biophysisch-biochemischer Prozesse zurückzuführen sind?

Ich bin kein Atheist (auch wenn ich mich der Einfachheit halber manchmal so bezeichnen lasse).

D.h. ich gehöre keiner benennbaren Gruppe von Menschen an, die, weil sie sich eben mal so nennen, an irgendetwas Konkretes, das eigentlich da ist, aus Ignoranz oder Idiotie nicht glauben. Wenn ich sage, dass es keine Götter gibt, dann heißt das nicht, dass es doch welche gibt und dass mir nur gewisse Einsichten und Fähigkeiten fehlen, die Menschen zu haben glauben, die übernatürliche Wesen für real existent halten. Ich glaube nicht, dass es in unserer Welt ausschließlich mit natürlichen Dingen zugeht, ich weiß es. Ich weiß es genauso sicher, wie ich weiß, dass die Erde mehrere Millionen Jahre alt ist oder dass bereits Menschen auf dem Mond waren. Auch die letzteren Aussagen kann ich nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit treffen, es bleibt also das Restrisiko eines Irrtums, aber ich kann mir ziemlich sicher sein, aufgrund der unübersehbaren Zahl an Beweisen für dieses Wissen.

Du sagst ja auch nicht, dass Du glaubst, dass Dein Sohn Dein Sohn ist, Du weißt es. Du weißt es, weil Du BEWEISE für diese Ansicht hast. Auch wenn es ein Restrisiko eines Irrtums geben könnte.

An Götter zu glauben ist keine Gabe. Es ist lediglich eine Folge intensiver Indoktrination eines empfänglichen Geistes. Hauptsächlich deshalb wird bereits Kleinkindern beigebracht, dass es Götter und Übernatürliches gäbe. Wenn Menschen erst im Erwachsenenalter mit der Frage nach der Existenz von Göttern konfrontiert werden, können sie damit meist nichts anfangen. Das sieht man heute vor allem auch in Ostdeutschland. Die Menschen hier sind ohne die Legende aufgewachsen, dass ein übernatürlicher Mann sich an ein Kreuz nageln ließ, um sogenannte „Erlösung“ für alle zu spendieren. Die Folge ist ein verständliches Desinteresse an religiösen Fragen. Psychologen haben die Tradierung religiöser Ansichten in Ostdeutschland untersucht und kommen zu dem Schluss, dass diese so gut wie nicht vorhanden ist. Dass die Menschen hier einfach kein Interesse an solchem Hokuspokus haben – die Folge ist: 80% Atheisten.

Nur für den Fall, dass Du hier einwenden solltest, dass die moralische Verwahrlosung als Konsequenz fehlender Religiosität ja hier in Ostdeutschland überall zu beobachten ist (Ich höre es oft genug als „Argument“ deshalb gehe ich hier darauf ein):

Erstens beantwortet diese absurde Feststellung nicht die Frage nach der Existenz eines übernatürlichen Mannes, noch ist sie zutreffend. Menschen in Ostdeutschland sind moralisch nicht schlechter als Westdeutsche oder US-Amerikaner (95% glauben an einen Gott) oder Dänen, oder Schweden (80% Gottlose), sie sind nicht krimineller, nicht unhöflicher, nicht unehrlicher, nicht weniger spendenbereit oder ehrenamtlich engagiert. Der (nichtsoziale) Inhalt der Weltanschauung ist unerheblich für das Ausmaß der sozialen Eingebundenheit und des sozialen Engagements. D.h., ob Menschen glauben, dass es übernatürliche Männer gibt oder nicht, ist unerheblich für ihre Menschlichkeit. Entscheidend ist, dass sie anderen helfen wollen, nicht warum.

Ich würde mich also nicht als egozentrischer oder weniger sozial engagiert als Dich wahrnehmen.

Ich bin lediglich ein Mensch, der Dinge nicht unüberprüft glaubt. Für mich sind Tradition, Autorität und Inspiration keine verlässlichen Quellen der Wahrheit. Ich kann mich irren und andere Menschen können sich irren. Und auch unübersehbar große Gruppen von Menschen können sich irren. Das einzige, was uns unsere Irrtümer vergegenwärtigt, vor allem auch gegen Tradition, Autorität und scheinbar geniale Inspiration, sind die natürlichen Tatsachen. Nur durch die Falsifizierbarkeit einer Hypothese über die Welt kannst Du auch von einem Irrtum überzeugt werden. Indem Du eine Hypothese gegen seine Falsifizierbarkeit immunisierst, wie dies z. B. bei Annahmen der Psychoanalyse, der Geisterseherei oder Gottesvorstellungen geschieht, beanspruchst Du Irrtumsfreiheit für Dich und kannst natürlich niemals durch Fakten widerlegt werden, da Du ja von nicht existierenden Dingen sprichst.

Und hier unterscheiden wir uns. Wenn ich sage, dass es keinen Gott gibt und dass ich das beweisen kann, dann kann ich auch widerlegt werden. Du aber behauptest etwas, das sich grundsätzlich widerspricht und das Du weder beweisen noch widerlegen kannst.

Das heißt, Du sprichst hier einerseits über Deine außerordentlich beliebigen subjektiven Gedanken und Gefühle und behauptest gleichzeitig sie bezögen sich auf objektive Tatsachen, als die Du Deinen ausgedachten “Gott” trotzdem darstellst, wenn Du sagst, so etwas exisitert. Denn Du sagst ja nicht, ich glaube, dass mein Glaube an einen Gott exisiert, sondern ich glaube, dass ein Gott existiert.

Wir müssen hier natürlich verschiedene Ebenen aufmachen:

Ich behaupte nur, Gotteshypothesen widerlegen zu können, die prinzipiell widerlegbar sind, wie die, dass z.B. Gebete tatsächlich etwas ändern (Natürlich nicht im Betenden, sondern im Gebetsgegenstand).

Gotteshypothesen, die nicht widerlegbar sind, wie die, dass es einen gasförmigen, geruchlosen, übernatürlichen Geist gibt, den man mit bloßen Augen nicht sehen, in Zahlen nicht ausdrücken und mit modernen Geräten nicht messen kann, der keine Beweise braucht,“ weil man ihn einfach spürt“, solche Gotteshypothesen widersprechen sich nicht nur eklatant selbst (Er braucht zwar angeblich keine Beweise – aber andererseits “spürt man“ ihn einfach), sondern sind auch beliebig und deshalb überflüssig für das Verständnis unserer Welt.

Sie haben keinerlei echten Erklärungswert und vor allem keinen Vorhersagewert. Sie sind lediglich eine Illusion, so wie Astrologie, Telekinese, Pendeln, Homöopathie und ähnliche Überlistungen des menschlichen Verstandes.

Wir wissen, dass wir dazu neigen, in den Dingen mehr zu sehen als darin ist, und das ist auch in Teilen eine erfreuliche menschliche Gabe – die allerdings auch zu unzulässigen Überinterpretationen verleitet – die wir nur durch Fakten korrigieren können.

Als Wissenschaftlerin, die teilweise naturwissenschaftlich-experimentell arbeitet, müßtest Du wissen, dass man selbst bei den banalsten Hypothesen falsch liegen und dass man dem eigenen Irrtum nur durch Hypothesen-TESTUNG auf die Spur kommen kann.

Ich nehme an, dass Du mir naturwissenschaftlichen Reduktionsimus unterstellst. Dass ich Dinge, die man nicht sehen oder messen kann, nicht zu würdigen weiß.

Wie falsch diese Unterstellung ist, möchte ich mit den Worten des großen Physiker Richard Feynman verdeutlichen. Als ihm vorgeworfen wurde, dass ein Naturwissenschaftler, der eine Blume untersucht, deren Schönheit nicht würdigen könne, antwortete er:

“Die Schönheit, die sie für dich hat, entgeht mir keineswegs. Aber ich sehe auch eine tiefere Schönheit, die sich anderen nicht ohne weiteres erschließt. Ich sehe die komplizierte Wechselbeziehungen in der Blüte. Die Blüte ist rot gefärbt. Sie hat eine Farbe – bedeutet das, dass sie sich in der Evolution entwickelt hat, um Insekten anzulocken? Damit haben wir eine neue Frage. Können Insekten Farben sehen? Haben sie ein Gespür für Ästhetik? Und so weiter. Ich verstehe nicht, wie eine Blüte an Schönheit verlieren soll, wenn wir sie untersuchen. Es kommt immer nur Schönheit hinzu.”

Ich lache nicht darüber, dass Du an die Existenz von Geistern glaubst. Es ist Deine Privatangelegenheit. Dass Du es aber als selbstverständlich ansiehst finde ich dagegen sehr bedenklich und stark diskutabel. Und wenn Du Dich dazu mir gegenüber äußerst, kannst Du natürlich nicht damit rechnen, dass ich darüber hinweggehe und es ebenfalls als selbstverständlich akzeptiere oder toleriere.

Eine Weltanschauung ist keine Hautfarbe oder Herkunft. Weltanschauungen sind änderbar. Wir leben glücklicherweise in einer Gesellschaft in der der respektvolle Diskurs über verschiedene Weltentwürfe möglich sein muss. Zu einem respektvollen Diskurs gehört allerdings auch, dass man eine absurde Überzeugung auch als solche bezeichnen darf, wenn man das, 1., angemessen begründet und ,2., keine Doppelstandards setzt. D.h., dass man sich ebenfalls sagen lässt, dass man absurde Überzeugungen vertritt.

Respektvoller Diskurs bedeutet dabei aber eben nicht, dass man die Ansichten des anderen unbesehen respektiert, sondern vor allem seine Person. D.h. ich stelle nicht Dich als Person generell infrage, weil Du einem gewöhnlichen Aberglauben anhängst. Ich begegne Dir als vernünftigem Menschen, der inhaltliche Kritik annehmen kann und sie von persönlicher zu trennen weiß. Sonst wäre ja jede Auseinandersetzung mit Dir sinnlos.

Ich denke also nicht, dass der Glaube an Götter und sonstige übernatürliche Dinge, wie Wunder oder Seelen eines besonderen Respektes würdig wären. Warum sollte es das? Du hast eine Hypothese über die Welt, die falsch ist. Warum sollte ich das nicht ansprechen und entsprechend infragestellen und ausführlich begründen dürfen?

An Geister und Götter zu glauben ist so falsch und absurd, wie an Glücksbringerfunktion von vierblättrigen Kleeblättern oder Hufeisen zu glauben, weil es weder Magie, noch Geister und Götter gibt. Und das ist keine Frage von subjektiver Wahrheit, wie Du schreibst.

Es gibt unzählige Beweise für die Unwirksamkeit – oder gar Schädlichkeit – von Gebeten, für die Unrichtigkeit verschiedenster Glaubensinhalte (z.B. bei Homosexualität), für die Ungültigkeit verschiedenster Prophetien oder Weissagungen und für die Nichtexistenz eines „Gottes“ im Himmel oder eines Teufels unter der Erde.

Götter und Geister sind nicht mehr als das Produkt menschlicher Phantasie. Soweit meine (falsifizierbare) Hypothese. Solltest Du den Gegenbeweis antreten können, wären ich und die Welt Dir zu außerordentlichem Dank verpflichtet. Solange Du das nicht kannst, gelten die Naturgesetze und die Befunde der Naturwissenschaften, die keine Götter, Geister und andere übernatürlich Dinge vorsehen. Naturgesetze sind keine subjektiven Wahrheiten. Sie gelten objektiv – von unserer Einsichtsfähigkeit unabhängig.

Dein Gottesbild ist – wenn es ein christliches ist – ein anerzogenes Phantasieprodukt, das unmenschliche Konsequenzen haben kann. Denn es lehrt Autoritätshörigkeit und blindes Vertrauen. Das sind die Werte, die ganze Völker ins Verderben führen können.

Ich möchte mit einem kleinen Spruch schließen, der in den USA derzeit für Aufregung sorgt. Die Stadtverwaltung Washingtons wurde per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet, religiöse Symbolik zur Weihnachtszeit im Rathaus aufzustellen. Eine Gruppe Atheisten – die dadurch auch eingeladen waren, sich zu beteiligen – stellte – als Kontrast zur üblichen Krippenszene – einen Spruch auf, der inzwischen einmal gestohlen wurde zu diversen Demonstrationen vor dem Rathaus führte:

artatheistsignolympia.jpg

Siehe auch die Medienberichterstattung zum Thema.

2 Responses to “Die übliche Diskussion”

  1. roland Says:

    Da sag ich doch mal Amen. 😉

    PS: Gerade das Argument der “moralischen Verwahrlosung” geht mir immer besonders auf den Keks. Ca. 80% meiner Kameraden beim THW (also in meiner Ortsgruppe) geht der himmlische Überweihnachtsmann am Arsch vorbei und sie leisten trotzdem ihren Dienst.
    Aber das interessiert natürlich keine Sau.

  2. Links of the Week (2008/50) :: cimddwc Says:

    […] “Die übliche Diskussion” über den Glauben bei sapere aude […]

Leave a Reply