Presseschau III/08

August 22nd, 2008

“Today, atheism is big business with the success of books like The God Delusion. If you want to get ahead, be a heretic! Something, however, has been lost. Say the word “atheist” 100 years ago and it conjured up a vision of sexy, freewheeling rebels celebrating life, love and creativity in their rejection of a higher power. Say it now and a vision of fun-hating killjoys, desperately scared that somewhere a Christian is having a good time by singing lustily in church on a Sunday morning, comes to mind. And, sadly, the alleged “humanist morality” never happened – to this day, 80% of all unpaid and unself-interested voluntary and charity work is faith-driven.”


writes Julie Buchill in the guardian

“The Bible says that the “beginning of wisdom is the fear of the Lord.” It reminds me of the conversation between God and the scientist. The scientist bets God that he can create a human being just like God did in Genesis. God agrees to the challenge, but reminds the scientist that he must create his human with his own skill. The scientist, with a smug look on his face, bends down, collecting a small hand full of dirt to begin making his human. God interrupts him, smiling, and says, “Not so fast, make your own dirt.” “

writes Peggy Dekay in newsandtribune.com

“Als ich neulich unser Auto von der Inspektion abholen ging, traf ich an der Bushaltestelle einen alten Kollegen aus der Schul- und Drogenzeit. Die Jahre waren nicht gut zu ihm gewesen und er sah aus, als wäre er noch immer gut dabei. Irgendwann kam die unvermeidliche Frage: „und, was machst du?“, eine absolute Steilvorlage für ein evangelistisches Gespräch: „ich habe mich vor zehn Jahren bekehrt, Jesus hat mich von Drogen frei gemacht und jetzt bin ich Pastor bei den Jesus Freaks“, sagte ich – nicht. Und er fragte nicht nach, was das mit Jesus soll, übergab ihm nicht gleich an der Bushaltestelle sein Leben und ich habe ihn auch nicht am selben Vormittag in der Ruhr getauft. Statt dessen sagte ich „äh, ich also, ich mache…“ und er vervollständigte meinen Satz „…mal dies, mal das, wie wir alle“, verabschiedete sich und ging weiter. Mist!”

schreibt Storch in einem Blogeintrag

“Denn inzwischen hat es Europas Christenheit gar mit einem »aggressiven missionarischen Atheismus« zu tun, wie ihn der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper ausgemacht hat. Auch der britische Philosoph John Gray sorgt sich in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«: In den westlichen Ländern agiere derzeit »ein missionarischer Atheismus, wie es ihn seit viktorianischen Zeiten nicht mehr gegeben hat«. Und der ebenfalls britische Literaturprofessor Terry Eagleton sekundiert ihm in der »Zeit« mit der Feststellung, dass »die westliche Kultur Gefahr läuft, in einer heillosen Mischung aus moralischem Relativismus, politischem Pragmatismus und philosophischem Skeptizismus zu versinken«.”

schreibt Ingolf Bossenz im Neuen Deutschland

Die Zahl der Amish hat sich in den USA in den vergangenen 16 Jahren fast verdoppelt, die christlich-fundamentalistische Religionsgruppe zählt mittlerweile etwa 231.000 Mitglieder. Die Expansion wird vor allem auf die großen Familien zurückgeführt, im Durchschnitt hat eine Amish-Familie fünf Kinder.

schreibt der Focus

Weil ein katholischer Priester einem schwulen Paar seinen Segen gab, muss er sein Amt als Dekan abgeben – die gesegneten Partner sind bestürzt.


schreibt die Süddeutsche

Der Grünen-Vorschlag, die staatliche Bezahlung von Bischöfen zu streichen, stößt bei der CSU auf Entsetzen: Ministerpräsident Beckstein wähnt einen Angriff auf die christliche Leitkultur – Generalsekretärin Haderthauer unterstellt den Grünen Kirchenfeindlichkeit.

schreibt die ZEIT über die schleichende Entchristianisierung Bayerns

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