wenn nicht Briefmarkensammeln ein Hobby ist.

via kritisch gedacht

Zu den gemeinsamen ethischen Positionen der neuen Atheisten gehöre das Eintreten für aktive Sterbehilfe, die Möglichkeit der Abtreibung bis zur Geburt sowie Klon- und Genexperimente mit menschlichen Zellen. Ethik orientiere sich nur noch an den tatsächlichen oder mutmaßlichen „Interessen“, die ein Mensch habe, weshalb die Tötung von schwerstbehinderten Kindern oder Wachkomapatienten, die sich nicht äußern können, ethisch als weniger bedenklich betrachtet werde.

Jawohl *harhar*

Gerade hat Karlheinz Deschner den neunten Band seines Opus magnum veröffentlicht, da kann man auch schon einen Blick auf die sämtlichen vorherigen acht Bände werfen: Ein 8709-Seiten-PDF. Bei Scribd. Wenn das nicht illegal ist … dann weiß ich auch nicht.

Sterbehilfe?

Juli 1st, 2008

Der ehemalige Hamburger Justizsenator und vormalige Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof Roger Kusch, der 2006 die Partei “HeimatHamburg” und letztes Jahr den Verein Dr. Roger Kusch Sterbehilfe gegründet hat und vor ein paar Monaten eine Selbsttötungsmaschine vorstellte, bekommt nun reichlich öffentliche Schelte. Die bild schreibt:


“Beim Sterben ließ er Bettina S. allein. Da hatte Dr. Tod nämlich selber Angst: Angst vor Strafe!”

und untermalt die Geschichte in gewohnter Manier mit dicken Schlagzeilen: “Renterin hatte nur Angst vor dem Altersheim” mit einem Verweis auf das Video mit der Frau.

Ein Skandal: Fröhlichen, gesunden und lebendigen Menschen einfach so beim Sterben zu helfen.

Was wäre, wenn die Frau einfach nur eine Krise hatte, darüber hinweggekommen wäre und dann fröhlich im Altersheim mit all den anderen fröhlichen, gesunden, lebendigen Rentnerinnen und Rentnern gelebt hätte haben können? Bedenke man doch, was der Frau nun entgeht: Ein Leben in Würde.

Sagen wir nein zur Willkür des “Doktor Tod”. Sagen wir NEIN zur aktiven Sterbehilfe. Menschen haben die Pflicht zu leben. Und das ist auch gut so.