Wenn die Befragten den Kirchen noch etwas zu Gute hielten, dann war es die Ansicht, dass die Kirchen mit ihren Einnahmen aus der Kirchensteuer und ihren übrigen Einnahmen (2003 rund 17 Milliarden Euro) doch mit ihren sozialen Einrichtungen soviel Gutes für die Gesellschaft tun würden.

Wie hoch ist also die “Kirchenquote”, d.h. den Anteil von Kirchengeldern in der Finanzierung aller Tätigkeiten von Caritas und Diakonie. Diese Kirchenquote beträgt 1,8 Prozent. In Summen ausgedrückt finanzieren die beiden Kirchen von den 44,5 Milliarden Euro Kosten der Einrichtungen in der Trägerschaft von Caritas und Diakonie insgesamt nur 828 Millionen Euro. Es sind nur 4,8 Prozent des Geldes der Kirchen, die für soziale Zwecke eingesetzt werden.)

Carsten Frerk in “Jungle World” Nummer 14 vom 6. April 2005

One Response to “Tennung von Staats- und Kirchenfinanzen?”

  1. sapere aude » Blog Archive » Leserbriefe Says:

    […] sondern sind nur unerhebliche Ausnahmen. Viel wichtiger ist all das Gute, das die Kirche tut, in Diakonie und Caritas z.B. oder in der Missionsarbeit in der Dritten […]

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