Der ORF hat einen sehr ausgewogenen Bericht über die österreichische Atheismuskamoagne gemacht. Auffällig ist aber auch hier wieder der Unfug, der von monotheistischer Seite verbreitet wird.

Da sollen sich die Atheisten zwar privat äußern dürfen, die Wahrheit allerdings öffentlich zu plakatieren, wird nicht so gern gesehen. Und der befragte Kirchenexperte behauptet, das humanistische Gleichheitsprinzip hätte seine Wurzeln im christlichen Schöpfungsmythos. Dass Atheismophobie, Sklaverei, Homophobie, Mysogynie und ethisch-moralischer Totalitarismus ebenfalls dem christlichen Schöpfungsmythos entstammen und damit dem angeblich „christlichen Gleichheitsprinzip“ grundsätzlich widersprechen, wird fein säuberlich unter den Tisch gekehrt.

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