„Fundamentalist religion and „fundamentalist“ atheism cannot be put on the same footing. And until those al-Darwinia brigades arrive and start beheading people, „fundamentalist“ is a slander against atheist journalists and academics whose sharpest weapon is a pen.“

8 Responses to “Fundamentalistische Atheisten”

  1. Robby Says:

    Ach komm, es gibt doch genauso gut fundamentalistische Atheisten *pfeif* Zumindest wenn man nach folgender „Definition“ geht:

    „Unter Fundamentalismus wird im Folgenden das starre und kompromisslose
    Festhalten an politischen, ideologischen oder religiösen Grundsätzen verstanden,
    das sich unter anderem in der wörtlichen Auslegung relevanter Schriften und dem
    Glauben an die Unantastbarkeit der eigenen Ansprüche zeigt.“

    Und für letzteren Punkt muss man keine Bomben legen, in die Luft jagen oder Menschen verstümmeln.

  2. sapere Says:

    Defintion, soso. 🙂

    Kurze Frage: Wie sehen Fundamentalisten Deiner Meinung nach eher aus?

    1. so

    oder

    2. so

    Du solltest die akademische Defintion des Fundamentalismus von der alltäglichen unterscheiden.

    Und was die „Glauben an die Unantastbarkeit der eigenen Ansprüche“ betrifft, hast Du es noch nicht ganz verstanden:

    „Atheism is the complete opposite to Theism. It has no cults, no leaders, no absolute truths, no right and no wrong, but the constant willingness to be proven so“

  3. Trinculo Says:

    Nun wenn wir mal nach der Definition gehen:
    Was sind denn die „relevanten Schriften“ des Atheismus, an die sich jeder Atheist zu halten hat und die von den fundamentalistischen Atheisten wörtlich ausgelegt werden?

  4. Robby Says:

    @sapere: Meinungen interessieren ja nicht wirklich, oder? Und das Spiel mit den Stereotypen ist ein schönes, führt allerdings am Ziel vorbei.
    @Trinculo: Relevante Schriften? blog.dignitatis.com *lach* 😉 😀 Abgesehen davon war die Verwendung der Definition ein Insider.

    Es geht mir ja nicht darum, irgendwelche Gläubigen zu schützen, nur ist eine generelle „Verteufelung“ in meinen Augen nicht weniger fundamentalistisch. Als müsse man alle Gläubigen zum Nichtglauben missionieren. Das ist genauso verblendet wie der umgekehrte Weg. So lange sich alle halbwegs an die Spielregeln halten, soll doch jeder glauben, was er will. Alle anderen gehören in ihre Schranken gewiesen, ungeachtet ihrer (Nicht-)Gläubigkeit.

    Und was das „kein richtig und falsch“ angeht… *hust*

  5. sapere Says:

    Du kapierst es nicht, oder?

    1. Kein Atheist hat etwas gegen privaten Aberglauben.

    2. Wenn Monotheismus so harmlos wie Briefmarkensammeln wäre, würde hier keiner einen Finger krumm machen.

    3. ES SOLL HIER NIEMAND ZUM „NICHTGLAUBEN“ MISSIONIERT WERDEN!!!

    4. Es gibt keine „Götter“. Solltest Du begründete Argumente gegen diese Tatsachenfeststellung haben, so bist Du hier herzlich willkomen!

    Ich möchte Dich bitten, mir hier auch nur eine „Verteufelung“ der Religion im Allgmeinen auf diesem Blog hier nachzuweisen!

    Was Du hier ablässt, sind die immer gleichen Sprüche.

    „So lange sich alle halbwegs an die Spielregeln halten, soll doch jeder glauben, was er will.“

    Du unterstellst damit, dass ich das nicht so sehen würde.

    Ich sehe das genauso.

    Nur leider halten sich die Monotheisten nicht an diese Spielregeln. Diesen permanenten Bruch der Spielregeln dokumentiere ich hier auf dem Blog, nicht mehr und nicht weniger.

    V.E.R.B.A.L. !

    Also bitte, bezeichne mich nicht als Fundamentalisten. Denn weder übe ich irgendwelche Gewalt aus, noch bedrohe oder diskriminiere ich Menschen.

    Und komm mir nicht damit, dass ich hier auch zeige, dass Monotheismus Quatsch ist. Dir sollte der Unterschied zwischen einer Ideologie und unveränderlichen persönlichen Eigenschaften klar sein.

    Ideologisch-weltanschauliche, ethisch-politische Ansichten müssen öffentlich diskutiert werden und auch schonungslos kritisierbar sein. Dass es Bemühungen gibt, das zu unterbinden, sehen wir zur Zeit bei der Einführung eines Anti-Blasphemie-Gesetzes in Irland und einer UNO-RESULUTION gegen die „Diffamierung von Religionen“.

    Religionen sind Ideologien. Die muss man kritisieren dürfen. Vor allem dann, wenn sie politisch so einflussreich sind, wie das Christentum oder der Islam.

    Oder siehst Du das anders?

  6. sapere Says:

    Ach ja, nochwas, Robby:

    Wenn Du der Ansicht bist, dass jemand, der darauf besteht, dass die Summe von 1 und 1 keine beliebige Glaubensfrage ist, ein Fundamentalist ist, dann bin ich gern Fundamentalist.

  7. Robby Says:

    Wer sind die Monotheisten? Ich denke, man muss in der Hinsicht zwischen Religion und Kirche unterscheiden. Der Glauben ist an sich nichts schlechtes (in gewissem Rahmen zumindest), was die Instrumentalisierung im Zuge von Machtgewinn, Machterhaltung und Machtmissbrauch angeht, stimme ich dir vollkommen zu (sprich was deine letzte Frage betrifft).

  8. sapere Says:

    Robby, Menschen, die an übernatürliche Wesen oder Mächte glauben sind – zumindest in Deutschland – auch Mitglieder einer Kirche.

    Das kannst Du hier nachlesen:

    http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Religionszugehoerigkeit-und-Gottesglaube__2002.pdf

    Deine Theorie vom „Unterschied“ zwischen Kirche und Religion ist also ein Mythos. Menschen, die bestimmte weltanschauliche Ansichten teilen, neigen auch dazu, sich zu organisieren – und damit Macht und Einfluss zu suchen.

    Auch Deine Theorie von der „Instrumentalisierung“ der Religion für politische Zwecke ist falsch.

    Umgekehrt wird die Politik dazu benutzt, bestimmte religiöse Ziele zu erreichen. Hier wäre z.B. die Bemühung der Kirche um Kindergärten zu nennen, um möglichst viele Menschen zu einer Zeit zum christlichen Glauben zu missionieren, in der sie noch nicht kritisch denken können.

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