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Januar 14th, 2009


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Es gibt keinen Gott

Januar 11th, 2009

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Wir möchten Atheisten-Bus-Kampagne unterstützen und bitten um weitere aktive Teilnahme. Auf der britischen Kampagnenwebseite findet sich ein Aufruf, auch in Deutschland eine ähnliche Kampagne zu starten. Auch das Interesse in der Blogosphäre ist groß, es fehlt allerdings derzeit noch an einer Organisation, die entsprechende Spenden sammeln könnte.

Zwei Berliner Werbeagenturen haben sich bereits angeboten, die Kampagne zu unterstützen.

Wer ist noch dabei?

Die Brights sind dabei

Die Berliner Freidenker sind dabei

Die Giordano-Bruno-Stiftung ist dabei

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Lesen?

Januar 11th, 2009

Er ist in meinen eigenen vier Wänden angekommen, der gemeine Aberglaube. In Form eines eigentlich ganz harmlos klingenden “Himbeerblättertees”. Himbeerblätter sollen nämlich heilsame Kräfte haben:

Mir hat er geholfen, habe zwei Jungs mit großen Köpfen geboren und bin jeweils nicht doll gerissen. Ich kann ihn nur empfehlen.

schreibt auch “mani0405” auf der Seite www.rund-ums-baby.de. Und “missy” meint:

“er macht den mumu weicher und hilft der beckenbodenmuskulatur sich etwas zu lockern damit die geburt leichter verläuft.”

Und das Wunschkinder-Forum hat wissenschaftliche Hintergrundinformationen für die Wirkung der Himbeerblätter:

“Es wird allgemein angenommen, daß Frauenmantel- und Himbeerblättertee den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verbessern können und somit die Einnistung. Es gibt dazu vielfältige Meinungen, die Wirksamkeit ist natürlich auch nicht sicher erwiesen.

Der Himbeerblättertee ist für die 1. Zyklushälfte.
Himbeerblättertee: Er hat mehrere postive Eigenschaften die dem weiblichen Körper zugute kommen. In der 1. ZH unterstützt er sanft die Östrogen-Produktion. Diese ist für einen guten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut nötig. Und diese wiederum dafür, dass sich das befruchtete Eilein gut einnisten kann.

Später in der Schwangerschaft wird er zusammen mit anderen Kräutern getrunken. Auch hier bewirkt der Östrogengehalt, dass unsere Krümel gut versorgt und gehalten werden. In den letzten Wochen der Schwangerschaft dann, soll man den Tee in höheren Mengen trinken, da er die Muskulatur des hinteren Beckens lockert und so eine leichtere Geburt ermöglichen soll.”

Für diese Ansicht gibt es eigentlich keinerlei Belege. Wenn man mal von der Unzahl anekdotischer Evidenz über die Jahrhunderte absieht. Bei Hebammen scheint das Gewächs nämlich außerordentlch beliebt zu sein. In einer Umfrage unter 172 Hebammen in Amerika gaben 33 Prozent an, das Kräutlein zu empfehlen. Und 69% von denen, die solche Kräuter empfehlen haben ihr geheimnisvolles Wissen von anderen Hebammen – nur 4% aus wissenschaftlichen Studien. [1]

Deutsche Hebammen sind da natürlich viel weiter. Zum Beispiel macht die Hebamme Doris Wendtlandt (ja zweimal “dt”)in dieser unzerstörbaren Kette der Weitergabe “jahrtausendealten Wissens” von Hebamme zu Hebamme eine rühmliche Ausnahme. Sie hat sich offenbar informiert und schreibt:

“Himbeerblättertee ist tatsächlich ein altes Hausmittel, das die Geburt erleichtern soll. In einer Studie, die im australischen Sydney durchgeführt wurde, wurden 192 Frauen, die zum ersten Mal schwanger waren, entweder eine Himbeerblätter-Tablette (1,2g) oder ein Placebo verabreicht. Sie nahmen diese Tabletten ab der 32. Schwangerschaftswoche zweimal täglich ein. Die Ergebnisse waren: Der Pflanzenextrakt schadete weder Mutter noch Kind. Außerdem wurden bei den Frauen, die die Himbeerblätter-Tabletten genommen hatten, eine kürzere zweite Wehenphase und weniger Zangengeburten (19,3% zu 30,4%) verzeichnet. Es sind jedoch noch viel mehr Untersuchungen nötig, um die Studie zu stützen.”

Das hört sich ja erstmal gut an.[2]

Leider ist das allerdings noch nicht die ganze Wahrheit. Einerseits muss man sich überlegen, dass hier eine Dosis (täglich eine Tablette Himbeerblätter in Tablettenform) eingenommen wurde, die wohl die Wirkung eines gelegentlich getrunkenen Tees weit übersteigt. Für eine derart hohe Dosierung wäre die einzige scheinbar “echte” Wirkung, nämlich 10% Prozent weniger Zangengeburten und eine Verkürzung der zweiten Phase des Geburtsvorgangs um 10 von 80 Minuten nur schwer zu interpretieren.

Wichtiger ist allerdings, dass diese Unterschiede zwischen den beiden Gruppen – also der Himbeerblätter-Pillen-Gruppe und der Placebo-Gruppe statistisch nicht signifikant ist! Es gibt also vielleicht eine gewisse Tendenz – aber die liegt voll und ganz im Rahmen des Zufalls. Sowohl die Zangengeburten [Chi(2) = 3.35, p = .19] als auch die zweite Geburtsphase [t(146) = 1.08, p = .28] lassen keine ernsthaften Unterschiedsaussagen zu. Und trotzdem behaupten die Autoren munter, ein paar Effekte gefunden zu haben. Sie nennen ihre “Effekte” poetischerweise “clinically significant”.

Kurz, diese Studie, die einzige wirkliche ernstzunehmende doppelblind-randomisierte Placebo-Studie zum Thema, findet keinen Effekt von Himbeerblättern auf den Geburtsvorgang.

Trotzdem wird dieses schöne Experiment mit absoluten Null-Effekten fleißig weiter als Erfolg verkauft und hat es jetzt auch in die Populärmedizin geschafft.

Dieser methodisch und wissenschaftspoetisch hervorragenden Null-Effekt-Studie ging bereits 1999 ein ebenfalls fehlgeschlagener Versuch der gleichen Autoren voraus, die Wirkung von Himbeerblättern nachzuweisen. Schon damals hoch wissenschafltich. Nämlich mit einem Erinnerungs-Fragebogen. Die befragten Frauen sollten angeben, ob sie Himbeerblätter-Produkte (Tee oder Tabletten) konsumiert haben und in welchem Ausmaß das geschah. Darüber hinaus wurden ihre Krankenakten analysiert. Und nun raten Sie was rauskam. Richtig. NICHTS. Es gab keine signifikanten Wirkungen des Himbeerblätter-Tee-Konsums auf die Geburt. Keine längere Geburtsphasendauer, keine höhere Kaiserschnitthäufigkeit, keine Zangengeburten-Unterschiede. Nichts. [4]

Man kann das Ergebnis auch außerordentlich positiv deuten. Denn was nichts nützt – schadet in diesem Fall zumindest auch nichts. Höchstens dem Geldbeutel und dem Darm der Frauen, denn vier der Frauen, die die Tabletten nahmen, hatten leider Verstopfung, natürlich nicht signifikant.

Chemisch extrahierte Stoffe aus Himbeerblättern haben übrigens ebenfalls keine entspannende Wirkung z.B. auf Meerschweinchen-Darmgewebe, wenn sie mit Chloroform extrahiert werden – mit Methanol extrahiert gibt es eine Wirkung, die allerdings auch auf die alleinige Wirkung des Methanols zurückzuführen sein könnte.[4]

Und Himbeerblättertee hat jedenfalls auch keine antibakterielle Wirkung – Himbeersaft oder Likör dagegen schon.[5]

In diesem Sinne: Prost!

———————–

Literaturhinweise:

[1] Barbara L. McFarlin, Mary H. Gibson, Jann O’Rear, Patsy Harman, A national survey of herbal preparation use by nurse-midwives for labor stimulation: Review of the literature and recommendations for practice, Journal of Nurse-Midwifery, Volume 44, Issue 3, 6 May 1999, Pages 205-216,

[2] Michele Simpson, Myra Parsons, Jennifer Greenwood, Kenneth Wade, Raspberry leaf in pregnancy: Its safety and efficacy in labor, Journal of Midwifery & Women’s Health, Volume 46, Issue 2, March-April 2001, Pages 51-59,

[3] Myra Parsons, Michele Simpson, Terri Ponton, Raspberry leaf and its effect on labour: Safety and efficacy, Australian College of Midwives Incorporated Journal, Volume 12, Issue 3, September 1999, Pages 20-25,

[4] Janne Rojas-Vera, Asmita V. Patel, Christopher G. Dacke, Relaxant activity of raspberry ( Rubus idaeus) leaf extract in guinea-pig ileum in vitro, Phytotherapy Research
Volume 16 Issue 7, Oct 2002, Pages 665 – 668

[5] T. Ryan, J. M. Wilkinson, H. M. A. Cavanagh, Antibacterial activity of raspberry cordial in vitro, Research in Veterinary Science, Volume 71, Issue 3, December 2001, Pages 155-159

Es ist vollbracht. Auch auf 200 Londoner Bussen in der “Tube” und auf 600 britischen Bussen landesweit ist seit gestern folgender Spruch zu finden:

Es gibt wahrscheinlich keinen “Gott”. Jetzt hör auf, Dir Sorgen zu machen und genieß Dein Leben!

Wahrscheinlich? Ja, wahrscheinlich! Absolut sicher sein kann man sich – laut Richard Dawkins- nicht sein. Auch wenn es Dawkins lieber gewesen wäre, wenn dort “ziemlich sicher” gestanden hätte. Aber es ist ja nicht nur Dawkins’ Kampagne, sondern eine Gemeinschaftsaktion britischer Humanisten, Publizisten und Atheisten weltweit. Und die Regeln der britischen Werbewirtschaft waren auch einzuhalten. Undenkbar, wenn dort gestanden hätte: “Es gibt keinen Gott.”. Auch Christen haben sich an der Aktion finanziell beteiligt. Ihr Argument: Nichts ist schlimmer als Desinteresse. Mit einer solchen Werbekampagne werden die Leute vielleicht wieder vermehrt über diese Fragen sprechen. Was auf den Bussen steht, wirkt ja vielleicht wie der Warnhinweis “Möglicherweise haben Sie Ihre Tür nicht abgeschlossen …”..

Doch nicht alle Christen sind mit dieser Kampagne einverstanden. Busse, die das blasphemische Werbeschild tragen, werden in der Hölle braten, sagt Stephen Green, Direktor der “Christian Voice”. “Jeder Bus, der sich so mißbrauchen läßt, wird die Ewigkeit in Begleitung der Busse des Teufels verbringen.

Doch es gibt nicht nur positive Resonanz auf die neuesten Lautäußerungen von Atheisten. In “Gods own country”, den USA, wurden Atheisten, die ein Schild mit dem Spruch:

Du glaubst nicht an Gott? Du bist nicht allein!

aufstellten, angefeindet:

In Washingtoner Bussen lief bereits im letzten Jahr eine Werbekampagne mit dem Spruch:

“Wieso an Gott glauben? Sei doch gut um des Gutseins willen.”

Diese Frage ist eine der zentralsten. Die Ansicht der Christen: Moralisches Verhalten bedarf eines Gesetzgebers und einer Gesellschaft, die diese Gesetze und Werte über Jahrhunderte weitergegeben hat. Atheistische Gesellschaften gelten Christen als unmoralisch und dem baldigen Untergang geweiht. Gegen diese Ansicht sprechen selbstverständlich die Fakten. Gesunde gottlose Gesellschaften z.B. in Skandinavien und die höchsten Mordraten in religiösen Gesellschaften.

Und doch gab es hier natürlich starke Kritik an der Werbung:

Ein Schild, das von Atheisten, zum letzten Weihnachten im Washingtoner Rathaus neben einer Krippenszene und einer jüdischen Mesnora aufgestellt wurde

rief außerordentlich heftige Reaktionen hervor. Das ist verständlich. Niemand möchte sich sagen lassen, dass er eine Weltanschauung verficht, die “Herzen verhärtet und Seelen versklavt”. Dementsprechend heftig waren auch die Reaktionen, die sich vor allem auch auf das Recht der freien Rede beriefen:

In der Schweiz wurde eine Werbekampagne der Freidenker-Vereinigung, die zuvor bereits in öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region Bern, in Biel, Solothurn, Grenchen, Basel, Winterthur und Zürich lief, zeitweise verboten.

Sie machten damit auf die entsprechende Internetseite aufmerksam, auf der sich Konfessionsfreie eintragen und damit öffentlich ‚bekennen’ können.

Die BERNMOBIL, die Thuner und die St. Galler Verkehrsbetriebe haben das Plakat abgelehnt mit der Begründung, das Sujet sei polemisch und der Inhalt der Internetseite „Konfessionsfrei“
könnte die Gefühle von religiösen Menschen verletzen.

Tatsächlich machen jene, die sich als Konfessionsfreie auf dieser Webseite zu erkennen geben, nicht besonders schmeichelhafte Aussagen zu den Religionen – aber der Respekt und Anstand werden gewahrt.

Nach längerer Diskussion war BERNMOBIL schließlich bereit, das Plakat zu akzeptieren – mittlerweile waren aber die Termine ausgebucht. In der Region Bern hingen die Plakate deshalb nur in der Regionalbahn RBS. In St. Gallen erschienen anstelle der Busplakate Inserate mit dem gleichen Text.

Und auch in Australien konnte eine Plakat- und Buskampagne nicht verwirklicht werden. Die größte australische Außenwerbungsgesellschaft sorgte dafür, dass Slogans wie “Atheismus – Sonntags ausschlafen” nicht verbreitet wurden.

In Spanien dagegen sind ab nächste Woche Busse mit dem Londoner Slogan unterwegs. Die katholische Kirche des überwiegend katholischen Landes reagierte verstört:

“Das ist Angriff auf alle Religionen.”, sagte ein offizieller Vertreter der Kirche, “Die Regierung hat damit eine kriegerische Atmosphäre geschaffen”

Deutschland, das einwohnerstärkste und eines der religionsärmsten Länder Europas steht bisher noch hinter den USA, Großbritannien, Australien und der Schweiz zurück.

Hiermit rufe ich alle Brights, Humanisten und Freidenker zu einer Schwesternkampagne auf, um auch die anderen Europäischen Länder zu motivieren. Das Fundraising sollte vielleicht durch die Giordano-Bruno-Stftung erfolgen

Fauler Zauber

Januar 5th, 2009

Am Mittwoch, dem 07. Januar 2009, läuft auf SWR um 20.15 Uhr der Dokumentarfilm “Alles fauler Zauber-Das Übersinnliche auf dem Prüfstand” vom Regisseur CLAUS HANISCHDÖRFER

Bis dahin herrscht hier im Blog Betriebsruhe, damit wir uns angemessen auf das Ereignis einstellen können.

Dank an den Eso-Blog

Schön wär’s …

Januar 4th, 2009

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… aber ich fürchte, die Bude steht mittendrin.

via


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Part 1/8 – Australasia and the Pacific Ring of Fire

The anglican vicar Pete travels to Australasia to find out how tribal faiths have survived into the 21st century. He goes into the Australian outback in search of the meaning of aboriginal dreaming, to Indonesia for the elaborate funeral of a woman who died 20 years ago; to Sydney to witness the survival of ancient persecuted faiths like the Iraqi Mandeans and witchcraft, and to the remote volcanic islands of Vanuatu in the Pacific ring of fire to unravel the mystery of the cargo cult.

Via Atheist Media Blog

Die Hypothese, dass Gebete wenigstens eine Wirkung haben, nämlich die Geburtenrate zu erhöhen, ist inzwischen im common sense angekommen. Man streitet merkwürdigerweise kaum noch darüber, ob es wohl einen Zusammenhang zwischen der Religiosität und Kinderzahl geben könnte.

Wenig beachtet ist der Effekt der Religiosität der Eltern auf die Fertilität der Kinder. Die Wirtschaftwissenschaftler Pablo Brañas-Garza und Shoshana Neuman haben in einer Analyse des “International Social Survey Programme: Religion II (ISSP)” die Hypothese geprüft, dass die Häufigkeit des elterlichen Gottesdienstbesuches einen Einfluss auf die Kinderzahl der Kindes hat. Spanische Frauen, die von einer sehr intensiv praktizierenden Mutter erzogen wurden, hatten im Schnitt ein Kind weniger als die Töchter der weniger praktizierenden Mütter. Väter wiederum, haben einen kinderzahlförderlichen Effekt (0.8). Die Daten der italienischen Stichprobe stützen den spanischen Befund im Bezug auf die Mutter. Die Kirchenbesuchshäufigkeit italienischer Väter hatte keinen signifikanten Effekt. Das Ausmaß der eigenen Religiosität ist übrigens unerheblich für die Kinderzahl in Spanien und Italien.

Die israelischen Soziologen Jon Anson und Avinoam Meir haben ebenfalls den Zusammenhang zwischen Religiosiät und Fertilität erhoben und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Werden die zusätzlichen Variablen Nationalismus und Lebensstandard in die Analyse eingeführt, hat die Religiosität keinen Einfluss mehr auf die Geburtenrate. Die Autoren schließen mit der Bemerkung, dass die Scheinzusammenhänge zwischen Religiosität und Fertilität wohl eher auf den latenten Nationalismus israelischer Siedler zurückzuführen ist.

Ethnozentrismus und Intoleranz gelten als bedeutende Begleitvariablen von Religiosität.

Der einschlägig bekannte ehemalige Religionswissenschaftler und jetzige Publizist Dr. Michael Blume wird nicht müde zu behaupten, dass das “Verhalten zu und der Glaube an übernatürliche Akteure”, also Gotteswahn, ein evolutionärer Selektionsvorteil sei, der u.a. durch stabilere Ehen von Monotheisten gewährleistet wäre. Abgesehen von der Tatsache, dass die Stabiltität einer Ehe nichts über ihre Kinderhäufigkeit und das Kindeswohlbefinden aussagt, ist für das Kinderkriegen keine eheliche Lebensgemeinschaft erforderlich. Gut die Hälfte der Kinder werden in Ostdeutschland (80% Atheisten) heute in nichtehelichen Lebensgemeinschaften (NEL) geboren:


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Darüber hinaus hatten Ostdeutsche offenbar eine glücklichere Kindheit als Westdeutsche. Einer repräsentativen Umfrage der Gruner+Jahr-Zeitschrift “emotion” unter 1731 Personen zufolge, geben mehr Ostdeutsche (75%) als Westdeutsche (70%) an, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.

Aber um Deutschland soll es hier ja eigentlich gar nicht gehen.

In einer landesweiten repräsentativen Telefonumfrage unter 3614 Erwachsenen in den USA konnte die “Barna Research Group”, eine christlich motivierte Umfragegesellschaft, im Jahr 2004 eine Scheidungsrate von 37% für Atheisten und Agnostiker ermitteln. Diese lag genauso hoch (35%) wie die Scheidungsrate aller befragten sogenannten “wiedergeborenen” und nicht-wiedergeborenen Christen. Fünfundzwanzig Prozent der Katholiken hatten bereits eine Scheidung hinter sich – im Vergleich zu etwa 39% Protestanten. Interessant ist, dass vor allem christliche Fundamentalisten (Pentecostals) die höchste Scheidungsrate dieser Studie (44%) aufwiesen.