Es gibt keinen Gott

Januar 11th, 2009

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Wir möchten Atheisten-Bus-Kampagne unterstützen und bitten um weitere aktive Teilnahme. Auf der britischen Kampagnenwebseite findet sich ein Aufruf, auch in Deutschland eine ähnliche Kampagne zu starten. Auch das Interesse in der Blogosphäre ist groß, es fehlt allerdings derzeit noch an einer Organisation, die entsprechende Spenden sammeln könnte.

Zwei Berliner Werbeagenturen haben sich bereits angeboten, die Kampagne zu unterstützen.

Wer ist noch dabei?

Die Brights sind dabei

Die Berliner Freidenker sind dabei

Die Giordano-Bruno-Stiftung ist dabei

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61 Responses to “Es gibt keinen Gott”

  1. Joachim Sohn Says:

    Hi, ich habe den Berlinern gerade geschrieben und Ihnen meine Hilfe angeboten für eine kampagnenbegleitende Bannerproduktion für’s Internet und die Gestaltung einer Landingpage ähnlich wie es die Briten bereits vorgemacht haben.
    Bin gespannt ob und was sie antworten.

  2. sapere Says:

    Hey, super!!

    Wir brauchen drei ganz einfache Dinge:

    1. Eine Organisation, die Spenden sammeln darf und kann

    2. Eine Kampagnenwebseite

    3. Eine Organisationskommitee, das die Werbeflächen bucht und die PR organisiert

    Was sonst noch zu beachten ist:

    http://www.fundraisingpraxis.de/51.html

    Und hier könnte man Großflächen buchen:

    http://www.pro-media.org/content/07-2-planungstools/f-plantools-05.php

  3. morgen Says:

    Vom Prinzip her ja. Aber ich moechte mein Spendengeld auf das Konto eines eingetragenen Vereins ueberweisen und nicht auf das einer Privatperson.

  4. sapere Says:

    Und eben das ist zur Zeit noch das Problem.

    Ich schlage die Brights-Fördergemeinschaft als Spendensammler vor:

    http://www.brights-fg.de/Spenden.php

  5. nickpol Says:

    Brightsblog wird morgen einen entsprechenden Aufruf veröffentlichen. Die Vorbereitung der Spendenplattform läuft bereits.

  6. sapere Says:

    Ah, wunderbar!! Wer macht die Seite und wie soll sie aussehen?

  7. robert Says:

    Schön ruhig mit den jungen Pferden. Man macht doch nicht den dritten Schritt vor dem ersten. Also bevor man sich irgendeiner Organisation an den Hals wirft, muss man sich zusammenfinden und schauen, was man machen will. Notfalls gründen wir eine Organisation, die nur dafür zuständig sein soll.

    Also erstmal sollten sich Interessierte zusammen finden. Im Falle von Berlin gibt es eine gute Möglichkeit, vor allem da Räume zur Verfügung stehen. siehe http://brightsberlin.wordpress.com/

    Ich werde für diese Sache auf dem BrightsBlog http://brightsblog.wordpress.com eine Seite einrichten.

  8. Toni Says:

    Gute Sache. Aber das Plakat erscheint mir zu radikal. Es fehlt der wissenschaftliche Disclaimer eines „wahrscheinlich“ und das Wort „quälen“ erscheint mir auch übertrieben.

  9. THÜRINGER BLOGZENTRALE » Blog Archive » Atheisten wollen auf Bussen auch in Deutschland werben Says:

    […] in Deutschland, die den Glauben an Übernatürliches, Mystisches, Götter und Geister ablehnen, suchen inzwischen tatkräftige und vor allem finanzielle Unterstützung. Die britische Bus-Kampagne begann mit der Bitte um 5000 Pfund und warb im Internet am Ende 140.000 […]

  10. Max Headroom Says:

    Einen winzigen Vorschlag zum GIF-Bild hätte ich noch parat. Ich denke, das Wörtchen „quälen“ ist ein bisschen zu stark gewählt. Es gibt ganz sicher hierzulande Menschen, die sich selbst peitschen und Weihwasser zum Kaffeekochen nutzen, aber die Kampagne richtet sich nicht an die Ultrachristen, sondern an jeden, der zuhause eine Bibel irgendwo im Schrank gebunkert hat und „stillschweigend“ Kirchenaktionen wie z.Bsp. Pro-Reli einfach walten lassen. Somit sollten wir lieber ein etwas schwächeres Wort wie „sorgen machen“ nutzen. Der Boomerang könnte sonst schnell zurückkommen, mit dem Argument, dass die „Normalchristen“ ganz und gar nicht quälend durchs Leben gehen. Im Orginal existiert ja auch kein „don’t torture yourself“, welches Schmerzen impliziert 😉

    Die Farbwahl für „genieß Dein Leben“ würde ich von Gelb auf Grün bzw. Blau (aber schon oft benutzt) ändern, da Gelb auf Weiß bekanntlich nicht besonders gut zur Leserlichkeit beiträgt. Wenn man in Bewegung ist, oder den Spruch aus den Augenwinkeln mitbekommt, verwischt sonst das Gelb schnell im Weiß und die Wirkung ist dahin.

    Ansonsten nicht schlecht. Zwar musste ich beim Zitat ein paar mal nachdenken, aber die Gehirnzellen mal arbeiten zu lassen soll bekanntlich gut sein 🙂
    Die Auswahl atheistischer Zitaten ist ja alles andere als klein. Man könnte jeden einzelnen Bus mit einem eigenständigen Zitat verzieren, wenn man dürfte 😉

    Da der auf Platte gespeicherte Banner auf der rechten Seite noch Platz hat, würde ich zwischen den Elementen etwas mehr Abstand halten, damit der Platz gleichmäßiger gefüllt wird… oder den rechten Rand einfach passend zum linken abschneiden. Das Vorschau-GIF ist z.Bsp. perfekt geschnitten.

  11. sapere Says:

    Ja, Toni, das ist eine Grundsatzdiskussion, über die man sich noch nicht recht einig geworden ist, auch wenn die Fakten klar sind. Es gibt keinen Gott. 🙂 Aber diese Diskussion sollte an anderer Stelle geführt werden. Hier können wir nur über verschiedene Entwürfe abstimmen. Und das werden wir auch noch machen.

    Das Bild oben ist ein Entwurf, der zur offenen Diskussion steht. Für mich persönlich ist die Sache klar 😉

  12. robert Says:

    Wenn sapere nix dagegen haben sollte, können wir die Diskussion auch auf http://brightsblog.wordpress.com/atheist-campaign/ weiterführen.

    Wäre außerdem nett, wenn du mir deine „Rohdatei“ schicken würdest. Möchte mich wohl auch mal versuchen. 😉

  13. sapere Says:

    Mir ist wurscht, wo wir diskutieren. Hauptsache es geht endlich voran!!! 🙂

    Die Rohdatei hab ich dummerweise schon wieder gelöscht, sorry …

  14. robert Says:

    Mal ein Entwurf von meiner Seite:
    http://brightsblog.files.wordpress.com/2009/01/atheismcampaign1.png

  15. sapere Says:

    Hey, das sieht super aus. ist auch viel freundlicher als meine apodiktische formulierung 🙂

    Aber das Problem bleibt folgendes:

    Als Diskussionspunkt entpuppte sich in Großbritannien wiederum die Formulierung „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott“. „Es sieht nicht so aus, als wären die Kampagnen-Leute sonderlich von ihrem Produkt überzeugt“, schrieb Nick Spencer vom theologischen Think Tank Theos in der Zeitung „Guardian“. „Wenn mir ein Pilot sagen würde, „der Flug nach Paris stürzt wahrscheinlich nicht ab“, würde ich wohl den Zug nehmen.“

    Deshalb würde ich vorschlagen wir machen drei vier Vorschläge für Formulierungen und stellen die dann zur Abstimmung.

  16. Spendenaufruf: Atheistische Buskampagne in Deutschland - *rolleyes* Says:

    […] [via sapere aude] […]

  17. Kolumnistenschwein Says:

    1. Bin dabei. Weniger was zeitlichen Einsatz bedeutet. (Zeit ist bei mir stets knapp bemessen. Das Leben eben.) Aber eine finanzielle Spende geht. Und einen Banner hätte ich auch gern auf meinem Blog.

    2. Ein Problem sehe ich auch in der Formulierung „wahrscheinlich“. Nicht Fisch – nicht Fleisch. Auch wenn ich mich eher als Atheistischen Agnostiker bezeichne, so bin ich auf Grund des Sparsamkeitsprinzip (Ockhams Rasiermesser)dafür, das „wahrscheinlich“ zu streichen. Es wäre ja auch ziemlich fragwürdig, wenn ein Pfarrer Sonntags predigen würde, WAHRSCHEINLICH gäbe es einen Gott. Entweder – oder. Halbe Sachen fallen naturgemäß um.

  18. sapere Says:

    Eine kleine evangelische Christengemeinde in Madrid blies derweil auf eigene Faust zur Gegenattacke: Pastor Francisco Rubiales sammelte unter seinen Schäfchen Geld und schmückte ebenfalls einen Bus mit seiner Glaubenswerbung: „Gott existiert“, ist nun auf dem Gefährt zu lesen, „genieße das Leben mit Christus.“

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/442940/index.do

  19. sapere Says:

    Kolumnistenschwein, das seh‘ ich ziemlich genauso, vor allem, weil wir die Fakten auf unserer Seite haben. 🙂

    Aber am Ende wirds wohl ganz demokratisch eine Abstimmung entscheiden, was auf den Bussen steht.

    Wir arbeiten zur Zeit noch an den Bannern – nächste Woche gehts weiter voran.

    Vielen Dank für Deine Spendenzusage. Ich komme darauf zurück 😉

  20. Seelsuche Says:

    Das ist natürlich eine sehr gute Idee, die Kampagne auch nach D. zu bringen.

  21. Mathias Says:

    Gute Idee – aber auch mir macht das „wahrscheinlich“ Sorgen. Einerseits wird die Formulierung so wirklich zu wage und klingt nicht sonderlich überzeugend. Andererseits haben wir es nicht mit so etwas Profanem wie einem Langstreckenflug zu tun, sondern mit einer metaphysischen Frage, die letztendlich nicht vollkommen beantwortbar ist.
    Auch werbetechnisch erscheint mir die „härtere“ Formulierung problematisch, als die entscheidenden Rezipienten (Gläubige) mit so einem Sujet womöglich nicht überzeugt werden, sondern als Angegriffene in den Trotz-Modus schalten und es als weiteren Beweis für die ach so „radikalen“ Atheisten verwenden könnten.

    Dies nur als zu berücksichtigende Anmerkung, ich persönlich hätte mit dem definitivieren Ausspruch überhaupt kein Problem.

  22. robert Says:

    Aus wahrscheinlich wurde nun wohl.

    „Es gibt wohl keinen Gott. Mach’ was draus.“

  23. sapere Says:

    Mach was draus ist doof. Wie ich hier schon geschrieben habe:
    http://brightsblog.wordpress.com/atheist-campaign/#comment-29329

    Ich hab das Gefühl, hier bilden sich zwei Fraktionen. 🙂 Bei mir die Realisten und im Brightsblog die Opportunisten.

    Ich fänd übrigens auch

    „Es gibt keinen Gott. Also entspann Dich und lebe!“

    ganz gut.

    Die Giordano-Bruno-Stiftung hat übrigens ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet.

  24. Es gibt wohl keinen Gott | Seelsuche - Naturalismus, Humanismus, Aufklärung Says:

    […] ist die Atheisten-Bus-Kampagne, die nun vielleicht auch nach Deutschland kommt. Die Berliner Freidenker haben bereits ihre Unterstützung zugesichert. Bisheriger […]

  25. athe_kampagne Says:

    Guten Tag allerseits,

    um mich kurz vorzustellen: ich bin Peter I. aus Berlin, der gerade die beiden o.g. Werbeagenturen koordiniert. Da wir erst anfang kommender Woche zu Beschlüssen kommen werden, aber hier ja schon einiges köchelt, erlaube ich mir mal aus meiner _persönlichen_ Sicht und Erfahrung etwas beizutragen. Auf Meinungen dazu bin ich gespannt, diese werden in unseren Prozess einfließen.

    Sory für den langen Redebeitrag, ist sonst nicht meine Art.

    1. Die wörtliche Übersetzung der englischen Kampagne wäre wohl etwa: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben!“ (Die Debatte ging dort noch darum, zu schreiben „so gut wie sicher“, aber das war einfach zu lang.) Eine wörtliche Übersetzung von Kampagnen wird in der Werbepraxis aber zu recht oft als Mangel empfunden. Man könnte nun also ganze Blogs füllen mit Debatten um des Kaisers Bart. Alternativ könnte man einen Werbetexter, einen Muttersprachler und einen Atheisten dransetzen und das Ergebnis testen 🙂

    2. Ich komme gerade nicht auf die britische Website (ist überlastet?) verstehe es aber so, dass es einen Aufruf gibt, die Kampagne quasi 1:1 zu übernehmen, also gleicher Spruch, gleiche Typo, gleiches Medium (Busse). Vorteil: Viele Diskussionen sind schon geführt, es gibt einen Eindruck von Stärke und Konsistenz, man macht nichts falsch.
    Andererseits: Was in England voll auf die 12 funktioniert (sympathisches Understatement, das allerdings auch als Unsicherheit ausgelegt wurde) kommt in Deutschland vielleicht anders an, in Brasilien oder Japan sowieso. Und: die Sache ist breit durch die Presse gegangen und damit auch ein Stück weit abgefrühstückt. Wäre es undenkbar auf der zu erstellenden Website drei alternative Kampagnen zu präsentieren (vielleicht auch die originale) und die Spenden mit einer Art Voting zu verbinden? (Der Etat ginge dann natürlich nur in eine Kampagne.) Das beinhaltete möglicherweise auch andere Werbeträger.

    3. Mediaagenturen beschäftigen sich eigens mit dem vermakeln von Werbeplätzen, sie stellen also auch zielgruppenoptimierte Mixe und Pools zusammen. Vielleicht gelingt es ja, eine solche Agentur auf unsere Seite zu ziehen und so viel mehr Leistung für das selbe Geld zu bekommen. Auch gibt es sicher Medien, die z.B. Anzeigeplätze überlassen würden (gegen Spendenquittung).

    4. Die Website ist sicher Kernstück des Fundraisings. Wer jetzt schon Spenden sammelt kann diese ja später transferieren. Es sollte da aber zu keinem Kommunikationschaos kommen und – trotz des gerade entstandenen Hypes – nicht überstürzt werden. Dieses Thema ist absolut sensibel, weil daran auch die Glaubwürdigkeit gemessen wird. Ich schlage daher vor uns mit ausgewiesenen Experten (Juristen) zu beraten und eine möglichst neutrale Plattform zu bilden. Das spräche gegeneine existierende Organisation. Der entscheidende Faktor wird dann neben einer überzeugenden Kampagne die Verbreitung über Multiplikatoren („Promis“ etc.) sein. Bis das alles steht, ist der Hype von heute längst vergessen, der Funke wird also neu gezündet werden müssen.

    5. Zum Thema Kreation: Über Fußball und Werbung haben alle eine Meinung, viele Köche verderben aber oft den Brei. Das Ergebnis zu vieler Stimmen sind oft laue Kampagnen. Zu guten Ergebnissen kommt man dagegen oft durch eine Ausschreibung, einen „Pitch“, in dem in sich stimmige Ideen gegeneinander antreten. Wirsolten also einen Prozess initiieren, der für Eingaben offen ist, aber zu keiner Kakophonie führt.

    Zuletzt: Die Hauptarbeit wird in der Organisation liegen. Die interessierte Szene hier wird sich glücklich schätzen können, wenn das wenige engagierte und fähige Leute in die Hand nehmen, die aber auch das nötige Vertrauen benötigen. Wer kann das sein, wer bietet sich da an? Zumindest werden wir in einigen Wochen einen Überblick haben, weralles zu diesem Thema eine Meinung hat und sich was ausdenken möchte.

    Für heute viele Grüße aus Berlin
    Peter I.

  26. sapere Says:

    Superklasse, Peter. Genau, was wir brauchen – Know-how.

    Ganz grundsätzlich sollte tatsächlich aus Gründen des (korrekten) Eindrucks des Zusammenhalts in dieser Frage die britische Kampagne zum größten Teil übernommen werden. Minderheiten haben den größten Einfluss auf die öffentliche Meinung, wenn sie in der Sache geschlossen auftreten. Das sollten wir auch entsprechend praktizieren.

    Deshalb wäre es auch sinnvoll, möglichst viele säkulare Gemeinschaften mit ins Boot zu holen. Dabei darf natürlich der Brei nicht durch allzu viele Köche verdorben werden.

    1. und 2. Die Idee mit der Abstimmung per Spende ist super, das sollten wir jedenfalls so machen.

    3. Wichtig ist in meinen Augen, dass wir uns nicht als Ziel setzen, dass wir die Spendenhöhe der Briten erreichen. Wir sollten stattdessen genauso anfangen wie dort. Wir sollten zunächst einen Bus anpeilen und dann sehen wie weit wir kommen.

    Ich würde auch keine großartigen Mediaagenturen bezahlen. Das ist eine grassroots-Geschichte mit prominenter Unterstützung und diesen Charme sollte sie, wenn möglich auch in Deutschland entfalten. #

    4. Die Webseite ist allerdings das Herzstück. Und die Beratung mit Juristen ist ganz grundsätzliche eine sehr gute Idee. Auch hier können wir sicher auf die Expertise der arrivierten Säkularorgansiationen bauen zu denen wir zur Zeit Kontakt aufnehmen.

    5. Genau! 🙂

    Zuletzt ist das natürlich eine ebanso zentrale Frage: Auch deshalb verweise ich auf die etabliertn Verbände, vor allem die Giordano-Bruno-Stiftung, die namhafte Wissenschaftler und Prominente in ihren Reihen sitzen haben.

    Alles in allem find ich es super, dass das so gut vorangeht. Ich hoffe es bleibt dabei!!!

  27. Joachim Sohn Says:

    Ja, das hoffe ich auch. Hab den Beitrag von Peter direkt mal im gbs-internen Forum gepostet, für den erweiterten Funkensprung.

    Schön ist auch die Idee der Briten, die Kampagne mit Zitaten berühmter Skeptiker zu untermauern, so wie Du es auch in Deinem Header gemacht hast. Das ist mir auch als erstes eingefallen 🙂

  28. sapere Says:

    Eine weitere Idee meinerseits

    „Es gibt natürlich keinen Gott.
    Also sorge Dich nicht, lebe!“

  29. Doppeldeckerbusse für Deutschland? | Derangierte Einsichten Says:

    […] Erfolg lässt die Blogwelt tickern. Sollte es das nicht sogar in Deutschland geben? So fragt z.B. sapere aude, und die Webseite der britischen Kampagne hat sogar einen an Deutsche gerichteten […]

  30. El Schwalmo Says:

    Sapere Aude

    === schnipp ===
    “Es gibt natürlich keinen Gott.
    Also sorge Dich nicht, lebe!”
    === schnapp ===

    endlich sind wir uns einig :-))

    Sollte es einen Gott geben, wäre der vermulich übernatürlich.

    Nebenbei: viele Menschen leben gerade deshalb ohne Sorgen, weil sie an einen übernatürlichen Gott glauben.

  31. sapere Says:

    Exakt genau deswegen steht das „natürlich“ da. 🙂

    Und dass sich die negative Ontologie von „Übernatürlichem“ keineswegs aus den natürlichen Diskursregeln ergibt, kriegen wir auch noch geregelt, da bin ich sicher. 😉

  32. El Schwalmo Says:

    Sapere Aude

    === schnipp ===
    Exakt genau deswegen steht das “natürlich” da.
    === schnapp ===

    eben. Ein Farbenblinder würde sagen, im Bereich des Graukeils gibt es kein ‚bunt‘ und es macht für einen Farbenblinden auch keinen Sinn, von ‚bunt‘ zu träumen.

    Damit sind wir wieder beim Thema: gefangen im Fliegenglas, gezwungen, ‚Wissen‘ zu wagen, weil man es nicht haben kann. Blöd nur, wenn man begründen muss, wie aus Wagen Wissen folgen soll. Fürs Überleben reicht zeitkernige Gültigkeit und Passung.

    ‚Positive Ontologie‘ klingt ein wenig nach ‚Positivismus‘. Hat auch seine Zeit gehabt und verstaubt in der Rumpelkiste der Philsophie. Aus natürlichen Diskursregeln folgt keine Übernatur, weil man sie bewusst aus den Prämissen ausschließt. Ein Kategorienfehler, daraus eine Ontologie zu basteln, die aus der ‚Welt für mich‘ eine ‚Welt an sich‘ begründen soll.

  33. sapere Says:

    El Schwalmo, durch Wiederholung wird nicht wahrer was Du schreibst. 🙂

    Aber wir wollen doch hier die Diskussion um die Kampagne führen. Wenn Du die Grundsatzdiskussion weiterführen willst (und wer das sonst noch will), folge mir doch bitte hierhin:

    http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=315

  34. sapere Says:

    Gerade kam die Mail von Michael-Schmidt-Salomon (Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung):

    „Selbstverständlich unterstützen wir als Stiftung die Bus-Kampagne.“

    Und das mit dem Spendenkonto ginge prinzipiell auch klar.

  35. kolumnistenschwein.de» Blogarchiv » Nüchtern betrachtet Says:

    […] (Hier gibt’s alkoholfreie Getränke!) […]

  36. the flowers are gone » Macht den Atheismus salonfähig! « Says:

    […] ist nun, ob so etwas auch in Mitteleuropa möglich ist. Ja, meint der private atheistische Weblog Sapere aude und rief zur Unterstützung auf. Bisher hätten sich sowohl zwei Berliner Werbeagenturen gemeldet, […]

  37. Frockney Says:

    Eine „Kein Gott“ Kampagne wäre großartig. Ich unterstüzte Euch egal, wie sie gestaltet wird. Es gibt in Deutschland unendlich viele Menschen, die nicht an Gott glauben und sich nicht trauen, dies zuzugeben, weil die beiden Konfessionien hier so viel Einfluss haben. Der Zweck der Werbung besteht nicht nur darin, Gläubige zu bekehren (ich glaube nicht, dass sich dies so leicht machen lässt), sondern diese „NO God“-Plakate sollen denen, die bereits Atheisten sind, zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir haben ja keine Kirchen, wo wir uns versammeln können.

    Ich wünsche Euch gutes Gelingen!

  38. Plenert Blog » Blog Archive » Mehr zur: Atheist Campaign Says:

    […] im Brights Blog: Atheist Campaign oder bei sapere aude: Es gibt keinen Gott. In Spanien antworten Christen auf Atheisten-Plakate – Katholische Vereinigung und evangelischer […]

  39. athe_kampagne Says:

    Moin! Erstmal … wie gerade im Brightsblog bemerkt bin ich auch hier sehr beeindruckt vom konstruktiven Diskussionsklima. Das findet man doch selten im Web!

    Ich würde Sapere Recht geben mit der Bemerkung: Klein anfangen, den Charme der Grassroots mit einfließen lassen. Allerdings können wir auch nicht mehr so überraschen, als ob wir bei Null anfangen.

    Dann: „Sorge dich nicht, lebe“ ist vielleicht ein schönes Motto, aber eben auch der (geschützte) Titel eines Bestsellers, was dann sicher keinen so dollen Eindruck mehr macht.

    Auch hier nochmal zum Thema Texte in England / Italien / Deutschland:

    Ich finde, die Diskussion zeigt, dass man die Inhalte nicht ganz einfach adaptieren kann. Das “Now stop worrying” bezog sich laut A. Sherine als Retourkutsche auf eine englische Kampagne/Website, die den Leuten mit der Hölle drohte. Das britisch distinguierte “probably” würde in Italien nicht verstanden werden. In einem so katholischen Land muss man sich kompromissloser ausdrücken und sich auf eine stärkere Konfrontation gefasst machen. Und in Deutschland?

    Meine Gedanken kreisen u.a. um den in der Berliner “Pro Reli”-Kampagne behaupteten Konflikt zwischen Religion(s) und Ethik(-Unterrricht). Das wird hier noch sehr interessante Debatten geben und auch hierfür könnte man sich Motive ausdenken.

    Eine andere These, die ich habe, ist, dass unser aller Alltag zu 80 % in aufklärerischen Traditionen fußt, den Leuten aber bei der Frage nach unseren kulturellen Wurzeln immer das Christentum einfällt.

    So, genug geschwafelt, demnächst gibts dann vielleicht auch von meiner Seite mal Butter bei die Fische. Bis denn!

    PS: Auch in GB machen sie sich schon Gedanken, wie ein zweites Motiv aussehen könnte. Nicht einfach, auf den unschuldigen Charme des ersten Launches einen draufzulegen. Bin gespannt 🙂

  40. sapere Says:

    Herzlichen Dank an alle, für die moralische Unterstützung!!!

    Inzwischen haben wir einen Großteil der deutschen Atheistenverbände angeschrieben und antelefoniert und Vorgespräche für Treffen und aktive Unterstützung geführt. Ein Spendenkonto stünde also inzwischen zur Verfügung und die Unterstützerseite müßte in Kürze erstellt werden.

    Die Diskussion um die Formulierung und die Abstimmung über die Texte sollten wir per Spende führen. Wir sollten vielleicht etwa drei bis fünf Formulierungen zur Wahl stellen und per Spende abstimmen lassen. Der Spruch, der am meisten Spenden bekommt, sollte dann auch die Spenden der anderen einsacken.

    Ich würde nicht auf regionale Konflikte (wie z.B. Pro-Reli) eingehen – aber das ist Geschmackssache. Und mein Vorschlag mit dem Dale Carnegie-Slogan „Sorge dich nicht,lebe“ war auch eher ein Spaß! 🙂

    Also ich bin insgesamt für die ganz klare Ansage

    „Es gibt keinen Gott. Also entspann dich und genieß‘ dieses Leben“

    Das können wir uns hier in Deutschland wahrscheinlich eher leisten als in einem Land, in dem es eine Staatskirche gibt.

    Es ist auch ehrlich und unzweideutig. Außerdem können wir diese Aussage ohne weiteres ausreichend begründen. Alles in allem eine sichere Bank – aus meiner Sicht.

    Und ja, ich wäre auch für prominente Zitate, wie:

    Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
    (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

    Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
    (Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral)

    Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.
    (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

  41. sapere Says:

    Nachdem nun alle bekannteren Organisiationen ihr Interesse bekundet
    haben, eine Werbeagentur interessiert ist und ein Spendkonto gefunden,
    wie soll es nun weitergehen?

    Der nächste Schritt ist eine Webseite mit Spendenfunktion. Die sollte natürlich – wenn möglich – von der Werbeagentur erstellt werden – könnten wir das in den nächsten Tagen starten?

  42. sapere Says:

    Robert schreibt als Antwort im Brightsblog:

    „wie soll es nun weitergehen?“

    Dies wird sich morgen Abend beim Treffen der Brights Berliner klären. Sowohl Carsten Frerk (hpd) und als auch der Vertreter der Werbeagenturen wollen kommen.

    Am Do werde ich mich mit den Freidenkern noch treffen und dann dürfte organisatorisch alles klar sein.

  43. athe_kampagne Says:

    Hallo Robert und Sapere Aude,
    kurzgesagt: ja, kann losgehen.

    Umständlicher formuliert in dem ausführlichen Protokoll hier, in dem auch Fragen gestellt werden. Ansonsten dann bald „live“.

    Hier also das zusammengefasste Ergebnis des Treffens der beiden Berliner Werbeagenturen am 19. 1. zum Engagement für eine Atheistische Werbekampagne.

    1. Nachdem sich die allererste Aufregung etwas gelegt hat, kristallisiert sich langsam heraus, wer sich in welcher Form verbindlich für eine solche Kampagne engagieren möchte.

    Wir halten es für lohnend, uns hier einzubringen. Irre viel Zeit haben wir natürlich nicht übrig, beizutragen haben wir aber unser Know-how was die Planung und Umsetzung von Kampagnen angeht. Auch mit kreativen Ideen werden wir nicht hinterm Berg halten, sehen uns da aber in keiner hervorgehobenen Position gegenüber anderen. Wir freuen uns natürlich, mit anderen Leuten und Agenturen zusammenzuarbeiten, auch für reine Ideen-Eingaben sind wir offen. Unbedingt möchten wir nun auch an Treffen teilnehmen und die Leute kennenlernen, mit denen wir bisher kommuniziert haben.

    Wer sind wir denn nun eigentlich? In öffentlichen Blogs etc. möchten wir gern einfach als „Zwei Agenturen am Urban“ firmieren, die Maildresse bleibt athe_kampagne@web.de. Näher Involvierte bekommen unsere vollständigen Kontaktdaten.

    2. Wir sind, wie andere Stimmen auch, der Ansicht, dass der vordringlichste Schritt jetzt eine Website als unabhängige Kommunikationsplattform ist, auf der öffentlicher Meinungsaustausch, interne Abstimmung, bald auch Spendensammlung und schließlich eine Begleitung der Kampagne möglich ist.

    ??? Welche Institution kann/sollte als „Träger“ (= Unterstützer, nicht alleiniger Absender) der Kampagne fungieren und die Spendensammlung durchführen? Wie erreichen wir einen Konsens dazu?

    -> Auf dessen Firmierung sollte auch bald die Domain eingerichtet werden.

    3. Ein Konzept und Layout für die Website (im Look und manchen Punkten gern eine Adaption der britischen Website) erstellen wir gern. Das sollte nun schnell gehen, aber ohne Hast.

    ??? Gibt es jemanden anderes, der sich schon daran gemacht hat?

    ??? Gibt es aus England schon eine Antwort auf die „Lizenzanfrage“ für das Design?

    ??? Wer kann die Site zeitnah programmieren (inkl. regelmäßige Pflege oder mit CMS)? Das können wir intern nicht und unsere Partner haben keine Ressourcen dafür frei.

    In einem ersten Schritt sollte unserer Vorstellung nach eine Darstellung des Anliegens, ein öffentliches Forum und ein geschützter Bereich angeboten werden. (Impressum, Links etc. selbstverständlich auch.) Im Folgenden sollten der Spendenaufruf, eine Präsentation der geplanten Kampagne (oder mehrer Vorschläge mit Votingfunktion für Spender), regionalisierte Foren (Pro Reli, Kirchentag, …) usw. hinzugeschaltet werden.

    Zu einem Domainnamen haben wir Vorschläge, dieser kann aber nicht öffentlich diskutiert werden, weil ihn sonst irgendwelche Schlaumeier wegschnappen.

    4. Wir favorisieren eine deutsche Kampagne, die den Look der in GB/E/I/USA durchgeführten aufgreift. Das schafft ein geschlossenes Bild und betont das globale der ganzen Debatte. Außerdem unterstützt der freundliche, klare Look die positive und sympathische Tonalität wunderbar.

    Allerdings: nicht zuletzt aus der Diskussion in den Blogs ziehen wir den Schluss, dass es keine 1:1-Adaption des englischen Textes geben sollte, so gut wir diese auch finden. Denn …
    – bis alles diskutiert und organisiert ist, Flächen geschaltet, Motive produziert, wirkt eine deutsche Adaption nur noch als müder Abklatsch. Wir müssen schon in einem zweiten und ggf. dritten Schritt denken.
    – Von allen bisherigen Übersetzungen hat uns unterm Strich keine völlig überzeugt, was wohl daran liegt, dass die GB-Kampagne eine eigene Geschichte hatte (Reaktion auf …) und die Deutschen insgesamt etwas anders ticken.
    – Aus einem offenen kleinen Ideenwettbewerb erwarten wir frische Beiträge und inspirierende Debatten.

    Gesucht wird also ein kurzes Statement, das sitzt – keine leichte Aufgabe.

    In einer Folgekampagne (oder regionalisierten Ablegern) könnten wir uns auch Abbildungen (Testimonials, Cartoons, …) oder Zitate vorstellen.

    5. Grundlage aller Debatten sollte ein von verschiedenen Seiten bestätigtes Kampagnenbriefing (=kurzgefasstes Konzept) sein. Vor allem die Aufgabenstellung muss sauber formuliert sein – das erleichtert die Arbeit und die oft geschmäcklerischen Diskussionen enorm. Auch die geplanten Mediaschaltungen (Busse? T-Shirts?? Aufkleber???) sind Teil des Briefings und müssen der Aussage dienen.

    Wir bieten uns an, dieses Briefing zusammenzutragen.

    ??? In welchem Forum soll darüber abgestimmt werden?

    -> Alle weiteren Schritte gehen daraus hervor.

  44. ThomaX Says:

    Hallo und beste Grüße aus Hannover,

    ich bin höchst erfreut, dass es in Berlin bereits konkrete Vorbereitungen zu einer Kampagne gibt. In meiner Stadt Hannover, ist mir diesbezüglich noch nichts bekannt. Aber irgend jemand muss auch hier den ersten Stein werfen. daher versuche ich augenblicklich informationen zu sammeln. Der letzte Eintrag hier ist vom 20.01. Meine Frage: Wo gibt es Infos über die weitere Entwicklung seitdem?

    Atheistische Grüße aus der Provinz!

  45. sapere Says:

    Die neuesten Infos über Fortschritte der Atheistenkampagne gibt es hier auf dem Weblog und im Brightsblog.

    Zur Zeit beraten die Initiatoren (Brightsblog, Humanistischer Pressedienst und Werbeagentur) über die konkrete Gestaltung der Spenden-Webseite, die in den kommenden Wochen gestartet werden soll.

    Wir informieren hier und im Brightsblog rechtzeitig über den Launch der Webseite.

    Anschließend wird dort intensiv weiter diskutiert und über die Plakatmotive abgestimmt.

    Stay tuned!! 😉

  46. Atheistische Werbekampagne auf Bussen - Hingesehen Says:

    […] Übrigens auch für Deutschland gibt es Atheisten, die eine ähnliche Aktion durchführen wollen. Mehr hier. […]

  47. dergärtner Says:

    Ich würde vorschlagen:
    Mein Vorschlag für einen „Werbespruch“:

    „Es gibt keinen Gott,

    benutze Dein eigenes Herz und Deinen Verstand.“

    Das „warscheinlich“ ist mir etwas zu soft. Ich vermute, dass es dazu gedacht war, eine Brücke für möglichst viele zu bauen. Wer solch ein T-Shirt trägt ist vermutlich bereits über jeden Zweifel erhaben.
    Das Leben sollte man natürlich auch geießen, aber ich finde auch, dass nur der Genuss die vielen Problem die es gibt nicht lösen hilft. Mitmenschlichkeit, Liebe und Vernunft ohne Gott oder Religion, so könnte es gehen (große Worte für mich als Anfänger-Philosophen.

    Grüße aus Münster in Westfalen.

  48. Rüdiger Sebastian Says:

    Ich bin dabei, lebe allerdings in der Diaspora im konservativ-katholischen Würzburg. Würde aber entsprechende Banner auf meine Webseite stellen

  49. sapere Says:

    Hier mal der Zwischenstand der Doodle-Abstimmung:

    31 Leute haben bisher teilgenommen.

    1. Platz: „Du glaubst nicht an Gott? Du bist nicht allein!“ (23 Stimmen)

    2. Platz: „Ich bin glücklich. Auch ohne Gott“ (14 Stimmen)

    3. Platz: „Ich bin Atheist … und das ist auch gut so!“ (13 Stimmen)

    Ich denke, das Ergebnis transportiert folgende Botschaft:

    Wir sind eine Gemeinschaft glücklicher Atheisten, die niemandem zu nahe treten will, sondern einfach genauso ernstgenommen werden, wie alle Nichtatheisten. 🙂

  50. Rüdiger Sebastian Says:

    Habe Ein Bild von der Würzburger Straßenbahn mit dem entsprechenden Aufkleber! Wie kann ich es hier einstellen?

    atheist-wuerzburg.jpg

  51. sapere Says:

    Rüdiger, schick das Bild mal bitte an die Email-Adresse im Impressum!

    http://blog.dignitatis.com/wordpress/?page_id=2

  52. sapere Says:

    Gestern wurde die Spendensammlung für die deutsche Version der Atheistenkampagne gestartet. Die Organisatoren stellen Slogans zur Abstimmung, die bereits (in Teilen) bei einer Vorabstimmung durchgefallen sind. Ich hatte damit gerechnet und habe deshalb mehrfach an die Organisatoren appelliert, die Vorschläge der Community aufzugreifen und bei der Spenden-Abstimmung zu berücksichtigen.

    Die derzeit zur Abstimmung stehenden Slogans sind nicht nur undemokratisch festgelegt worden, sie sind darüber hinaus auch flach und bemüht.

    Ich rufe hiermit alle deutschen Atheisten auf, sich an dieser Kampagne nicht zu beteiligen.

    Der Slogan mit den meisten Stimmen in der demokratischen Doodle-Abstimmung war:

    „Du glaubst nicht an Gott? du bist nicht allein!“

  53. El Schwalmo Says:

    @sapere

    === schnipp ===
    Ich rufe hiermit alle deutschen Atheisten auf, sich an dieser Kampagne nicht zu beteiligen.
    === schnapp ===

    als Agnostiker habe ich mich beteiligt.

    Aber Hand auf’s Herz, worum geht es eigentlich? Der Inhalt der Slogans ist doch letztendlich Hose wie Jacke. Die Kampagne ist für Menschen, die nicht an Gott glauben.

    Solange die Slogans nicht in dem Sinn angreifbar sind, dass sie intellektuell neben der Kappe liegen, ist das doch okay.

  54. sapere Says:

    Nee, isses nicht.

    Die Kampagne ist prinzipiell richtig. Daran gibt es keinen Zweifel. Wie man weiß, bin ich einer derjenigen gewesen, die die Kampagne zügig mit nach vorn getrieben haben.

    Was nicht richtig ist, ist die gänzliche Ignorierung der Diskussionen über Form und Slogan in der Atheistencommunity, die bereits hier und in anderen Blogs und Foren in aller Ausführlichkeit geführt wurden.

    Die Werbeagentur weiß von diesen Diskussionen und Abstimmungen. Sie ignoriert sie.

    So muss man sich nun für völlig bescheuerte Sprüche entscheiden, die bereits bei der Doodle-Vorabstimmung durchgefallen sind.

    Das ist nicht nur undemokratisch, sondern auch blöd. Die Community hat sich doch nicht ohne Grund für bestimmte Slogans entschieden. Dieses Potential hätte man aufgreifen sollen, um die Spendenbereitschaft zu unterstützen.

    Ich kann und werde mich weder mit diesen schwachsinnigen Sprüchen („Gottlos glücklich“ – was für ein Quark), noch mit dem ignoranten Vorgehen der Kamapagnenleitung identifizieren und dieses Vorgehen in vatikanisch-päpstlicher Manier konsequent anprangern.

  55. Rüdiger Sebastian Says:

    Ich muss meinen Vorrednern prinzipiell zustimmen. Verstehe überhaupt nicht warum man dafür überhaupt eine Werbeagentur braucht? Wir lassen uns das Denken weder von kirchlichen Autoritäten noch von Werbefuzzis vorschreiben. Dafür werde ich mit Sicherheit nicht spenden. Und dann reichen möglicherweise die Spendengelder noch nicht ein mal aus, die Werbeagentur zu bezahlen. Wo liegt eigentlich das Problem, den Spruch der englischen Brights nicht 1:1 zu übernehmen und damit auch unsere Solidarität mit ihnen zu bekunden? In Barcelona hatte man damit überhaupt kein Problem. In meiner Fotomontage der Würzburger Straßenbahn habe ich einen derartigen Vorschlag gemacht. Aber wir deutschen Bedenkenträger müssen erst alles bis zur Unkenntlichkeit zerreden.

  56. folgsam Says:

    Der Spruch ist tatsächlich fast egal.

    „Gottlos Glücklich. Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben“

    finde ich auch gar nicht so schlecht.

    Wichtiger als demokratische Beteiligung einer Minderheit der glaubenskritischen Szene erscheint mir ein rasches handeln.
    Ist ja jetzt eh schon fast zu spät, aber noch länger sollte es wirklich nicht dauern bis die Sache rollt.

  57. sapere aude » Blog Archive » Betrifft: Buskampagne Says:

    […] gehöre zu den Leuten, die die Kampagne von Anfang an unterstützt und mit vorangetrieben haben. Letztendlich haben sich aber andere dazu bereiterklärt, ihren Kopf dafür hinzuhalten und die […]

  58. Gott Says:

    Geile Sache.

  59. mark deuteronomovic Says:

    Bible???
    1. Hitlers Bibel
    2. Nazi-Bibel
    3. Military Bible
    4. Soldiers Bible
    5. George W. Bush Bible
    6. Obamas Bible
    7. Evangelical Soldiers in Nuclearwar in Iraq
    8. Evangelical Soldiers in Afghanistanwar
    9. CIA-Bible

  60. mark deuteronomovic Says:

    Was lehrt die Bible eigentlich???
    1. Genocide
    2. Krieg
    3. Antisemitismus
    4. Rassismus
    5. Separatismus-Apartheid in Gaza-Palestina
    6. Pedophily
    7. Kannibalismus
    8. Sklaverei
    9. Militarismus

    Atheist!!!

  61. moseshitler Says:

    Was lehrt die Bibel eigentlich???

    10 Ehe eure Dornen reif werden am Dornstrauch, wird sie ein Zorn so frisch wegreißen.

    11Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache sieht, und wird seine Füße baden in des Gottlosen Blut