<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Comments on: Und noch mehr Unfug</title>
	<atom:link href="http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/</link>
	<description>Wage Denken!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Feb 2010 07:35:13 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>By: sapere</title>
		<link>http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/comment-page-1/#comment-4166</link>
		<dc:creator>sapere</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 13:00:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=377#comment-4166</guid>
		<description>1. Ist das v&#246;llig wurst, wie ich wen bezeichne. F&#252;r mich ist Block ein Rebbe. Da k&#246;nnen wir jetzt ewig diskutieren, was ihn dazu macht und was nicht. Schau ihn Dir halt einfach an: http://www.flickr.com/photos/epublicist/3115510435/ und lies, was er so schreibt.

2. Habe ich den Text gelesen. Bei der Gotteshypothese handelt es sich - anders als bei den von Dir oben zitierten - um eine konkrete prinzipell testbare Hypothese: XY exisitert. Diese Hypothese kann man immer pr&#252;fen. Solange sie nicht best&#228;tigt ist, gilt XY als nicht existent. Ich wei&#223; gar nicht, was daran so schwer zu verstehen ist. 

Kant war, wie so viele, ein Kind seiner Zeit. Auch er hat einigen Unsinn verzapft. Zu seinem gr&#246;&#223;ten geh&#246;rt die Einf&#252;hrung eines &quot;Gottes&quot; durch die philosophische Hintert&#252;r. Die Existenz einer Sache l&#228;&#223;t sich immer pr&#252;fen. 

Und es ist absoluter Unsinn, dass JEDES spirituelle Denken auf Realit&#228;t jenseits des sinnlich Wahrnehmbaren beruht. Meine eigene Spiritualti&#228;t beruht ausschlie&#223;lich auf sinnlich Wahrnehmbarem. 

Matrix ist ein Film. Fiktion. Interessant - aber mit logischen M&#228;ngeln. 

Unbeweisbare Wahrheiten sind notwendige Voraussetzungen abgeleiteter Wahrheiten oder Konventionen. Ohne den Satz vom Widerspruch z.B. w&#228;re unsere gesamte Welt unsinnig. Er ist also notwendig. Ein &quot;Gott&quot; ist nicht notwendig f&#252;r die Erkl&#228;rung unserer Welt. 

Du schreibst, dass Dein pers&#246;nlicher &quot;Gott&quot; abstrakt und allm&#228;chtig sei und keine Probleme damit hat, zu verhindern, dass seine Gesch&#246;pfe ihn beweisen k&#246;nnen. Ich frage mich dann nur wozu? Zu welchem Zweck sollte ein &quot;Gott&quot; verhindern wollen, dass man sie/ihn erkennt? Weil wir davon &#252;berw&#228;ltigt w&#228;ren? Wie w&#228;re es mit einem einfachen w&#246;chentlichen Podcast. Das w&#252;rde reichen. Muss ja nicht gleich das volle Programm sein. 

Und wenn Du das peer review Verfahren kritisierst: das ist die Voraussetzung einer jeden echt wahrheitssuchenden Wissenschaft. Fehler geh&#246;ren zur Wissenschaft dazu. Das kannst du als Allmachtsanh&#228;nger sicher nicht verstehen. 

4. Einstein hat nie an einen &quot;Gott&quot; geglaubt:

„Es war nat&#252;rlich eine L&#252;ge, was Sie &#252;ber meine religi&#246;sen &#220;berzeugungen gelesen haben, eine L&#252;ge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen pers&#246;nlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religi&#246;s nennen k&#246;nnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enth&#252;llen kann.“

Albert Einstein in einem Brief vom 24. M&#228;rz 1954, von Albert Einstein: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princton, New Jersey 1981, S. 43. 

Die j&#252;dische Religion erschien ihm kindisch:

„F&#252;r mich ist die j&#252;dische Religion wie jede andere der Inbegriff des kindischsten Aberglaubens. Und das j&#252;dische Volk, dem ich gerne angeh&#246;re und dessen Mentalit&#228;t ich mit einer gro&#223;en Verbundenheit gegen&#252;berstehe, hat f&#252;r mich keine andere Qualit&#228;t als alle anderen V&#246;lker. So weit meine Erfahrung reicht, sind sie nicht besser als andere Gruppen von Menschen, obwohl sie von den schlimmsten Krankheiten durch einen Mangel an Macht besch&#252;tzt werden. Davon abgesehen kann ich nichts ‚Au&#223;erw&#228;hltes‘ an ihnen erkennen.“

Einstein in einem Brief an den Philosophen Eric Gutkind am 3. Januar 1954 

Deine Ansicht &#252;ber die Kultur des Lernens und der Analyse w&#252;rde ich &#252;brigens teilen. Aber sie macht ja gl&#252;cklicherweise erhbeliche Fortschritte, was man an der zunehmenden Irreligiosit&#228;t vieler Juden sieht.  

5. Es ist nicht &quot;besser&quot; in einer objektiven Realit&#228;t zu leben. Es gibt nichts anderes. Die Realit&#228;t ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufh&#246;rt daran zu glauben. Wir m&#252;ssen solche Sachen, wie den Holocaust akzeptieren. 

Glaube ist dumm, weil er zu unangepasstem und menschenverachtendem Verhalten f&#252;hrt. Dass gute Menschen Gutes tun, daf&#252;r braucht es nicht viel - dass gute Menschen B&#246;ses tun, daf&#252;r braucht es Religion. 

Moral ist keine Einbahnstra&#223;e. Sie wird erworben und dieser psychologische Prozess ist extrem kompliziert. Mit mit dem Glauben an &#252;bernat&#252;rliche M&#228;nner hat er eigentlich nichts zu tun.

Nebenbei: Das Dogma, dass es einen eifers&#252;chtigen &quot;Gott&quot; gibt, gibt es auch im Judentum sehr wohl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Ist das v&#246;llig wurst, wie ich wen bezeichne. F&#252;r mich ist Block ein Rebbe. Da k&#246;nnen wir jetzt ewig diskutieren, was ihn dazu macht und was nicht. Schau ihn Dir halt einfach an: <a href="http://www.flickr.com/photos/epublicist/3115510435/" rel="nofollow">http://www.flickr.com/photos/epublicist/3115510435/</a> und lies, was er so schreibt.</p>
<p>2. Habe ich den Text gelesen. Bei der Gotteshypothese handelt es sich &#8211; anders als bei den von Dir oben zitierten &#8211; um eine konkrete prinzipell testbare Hypothese: XY exisitert. Diese Hypothese kann man immer pr&#252;fen. Solange sie nicht best&#228;tigt ist, gilt XY als nicht existent. Ich wei&#223; gar nicht, was daran so schwer zu verstehen ist. </p>
<p>Kant war, wie so viele, ein Kind seiner Zeit. Auch er hat einigen Unsinn verzapft. Zu seinem gr&#246;&#223;ten geh&#246;rt die Einf&#252;hrung eines &#8220;Gottes&#8221; durch die philosophische Hintert&#252;r. Die Existenz einer Sache l&#228;&#223;t sich immer pr&#252;fen. </p>
<p>Und es ist absoluter Unsinn, dass JEDES spirituelle Denken auf Realit&#228;t jenseits des sinnlich Wahrnehmbaren beruht. Meine eigene Spiritualti&#228;t beruht ausschlie&#223;lich auf sinnlich Wahrnehmbarem. </p>
<p>Matrix ist ein Film. Fiktion. Interessant &#8211; aber mit logischen M&#228;ngeln. </p>
<p>Unbeweisbare Wahrheiten sind notwendige Voraussetzungen abgeleiteter Wahrheiten oder Konventionen. Ohne den Satz vom Widerspruch z.B. w&#228;re unsere gesamte Welt unsinnig. Er ist also notwendig. Ein &#8220;Gott&#8221; ist nicht notwendig f&#252;r die Erkl&#228;rung unserer Welt. </p>
<p>Du schreibst, dass Dein pers&#246;nlicher &#8220;Gott&#8221; abstrakt und allm&#228;chtig sei und keine Probleme damit hat, zu verhindern, dass seine Gesch&#246;pfe ihn beweisen k&#246;nnen. Ich frage mich dann nur wozu? Zu welchem Zweck sollte ein &#8220;Gott&#8221; verhindern wollen, dass man sie/ihn erkennt? Weil wir davon &#252;berw&#228;ltigt w&#228;ren? Wie w&#228;re es mit einem einfachen w&#246;chentlichen Podcast. Das w&#252;rde reichen. Muss ja nicht gleich das volle Programm sein. </p>
<p>Und wenn Du das peer review Verfahren kritisierst: das ist die Voraussetzung einer jeden echt wahrheitssuchenden Wissenschaft. Fehler geh&#246;ren zur Wissenschaft dazu. Das kannst du als Allmachtsanh&#228;nger sicher nicht verstehen. </p>
<p>4. Einstein hat nie an einen &#8220;Gott&#8221; geglaubt:</p>
<p>„Es war nat&#252;rlich eine L&#252;ge, was Sie &#252;ber meine religi&#246;sen &#220;berzeugungen gelesen haben, eine L&#252;ge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen pers&#246;nlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religi&#246;s nennen k&#246;nnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enth&#252;llen kann.“</p>
<p>Albert Einstein in einem Brief vom 24. M&#228;rz 1954, von Albert Einstein: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princton, New Jersey 1981, S. 43. </p>
<p>Die j&#252;dische Religion erschien ihm kindisch:</p>
<p>„F&#252;r mich ist die j&#252;dische Religion wie jede andere der Inbegriff des kindischsten Aberglaubens. Und das j&#252;dische Volk, dem ich gerne angeh&#246;re und dessen Mentalit&#228;t ich mit einer gro&#223;en Verbundenheit gegen&#252;berstehe, hat f&#252;r mich keine andere Qualit&#228;t als alle anderen V&#246;lker. So weit meine Erfahrung reicht, sind sie nicht besser als andere Gruppen von Menschen, obwohl sie von den schlimmsten Krankheiten durch einen Mangel an Macht besch&#252;tzt werden. Davon abgesehen kann ich nichts ‚Au&#223;erw&#228;hltes‘ an ihnen erkennen.“</p>
<p>Einstein in einem Brief an den Philosophen Eric Gutkind am 3. Januar 1954 </p>
<p>Deine Ansicht &#252;ber die Kultur des Lernens und der Analyse w&#252;rde ich &#252;brigens teilen. Aber sie macht ja gl&#252;cklicherweise erhbeliche Fortschritte, was man an der zunehmenden Irreligiosit&#228;t vieler Juden sieht.  </p>
<p>5. Es ist nicht &#8220;besser&#8221; in einer objektiven Realit&#228;t zu leben. Es gibt nichts anderes. Die Realit&#228;t ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufh&#246;rt daran zu glauben. Wir m&#252;ssen solche Sachen, wie den Holocaust akzeptieren. </p>
<p>Glaube ist dumm, weil er zu unangepasstem und menschenverachtendem Verhalten f&#252;hrt. Dass gute Menschen Gutes tun, daf&#252;r braucht es nicht viel &#8211; dass gute Menschen B&#246;ses tun, daf&#252;r braucht es Religion. </p>
<p>Moral ist keine Einbahnstra&#223;e. Sie wird erworben und dieser psychologische Prozess ist extrem kompliziert. Mit mit dem Glauben an &#252;bernat&#252;rliche M&#228;nner hat er eigentlich nichts zu tun.</p>
<p>Nebenbei: Das Dogma, dass es einen eifers&#252;chtigen &#8220;Gott&#8221; gibt, gibt es auch im Judentum sehr wohl.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Yankel Moishe</title>
		<link>http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/comment-page-1/#comment-4114</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 23:56:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=377#comment-4114</guid>
		<description>ad 1) von einem &quot;Rabbi&quot; w&#252;rde ich heutzutage Smicha oder eine entsprechende Position erwarten. Abgesehen davon wurde Dr. Block hier als Philosoph und Aristoteliker, nicht als Lehrmeister des Judentums zitiert. 

ad 2) Sag mal, hast Du den verlinkten Text &#252;berhaupt mal gelesen, bevor Du Dich dazu ge&#228;u&#223;erst hast? &quot;Da es also keinen wissenschaftlichen Weg gibt, G-tt zu beweisen, k&#246;nnte man meinen, dass Glaube an G-tt irrational w&#228;re. Tats&#228;chlich sind die meisten unserer grundlegenden Annahmen &#252;ber die Welt nicht beweisbar, nicht deduktiv und nicht induktiv, und gelten doch als rational. Zum Beispiel, das „Prinzip der Induktion“ – dass die Zukunft entlang derselben Linie verlaufen wird wie die Vergangenheit, oder das „Prinzip der Ursache“ - dass jedes Ereignis eine Ursache hat, sind weder durch Logik noch empirischen Nachweis beweisbar.&quot;
Nebenbei gesagt: Auch Kant (&quot;sapere aude&quot;) sagt ausdr&#252;cklich, dass sich G-tt weder beweisen noch widerlegen l&#228;&#223;t.
Jedes spirituelle Denken basiert auf der Hypothese, dass es eine Realit&#228;t jenseits des sinnlich Wahrnehmbaren gibt. Hast Du &#252;brigens den Film Matrix gesehen? Kannst Du da eine Relevanz zu unserer Diskussion erkennen?


ad 3) Nat&#252;rlich beweist G&#246;del nicht die Existenz G-ttes. Siehe 2. Aber es ist ein klassisches Beispiel, dass es sogar innerhalb der deduktivsten Wissenschaft nachweislich unbeweisbare Wahrheiten gibt. Warum also nicht auch anderswo?

&quot;Gasf&#246;rmiges Wirbeltier&quot;?? ROTFL!! Das ist wohl kaum der G-tt der monotheistischen Religionen. Der ist eher abstrakt und allm&#228;chtig. Als solcher sollte er auch keine Probleme damit haben zu verhindern, dass seine Gesch&#246;pfe ihn beweisen k&#246;nnen. 
Vorher hattest Du rhetorisch gefragt, was mehr wert sei, Wissen oder Glauben. In der Wissenschaft (wie der Name schon sagt) sicher das Wissen. Solange Du Dich weigerst anzuerkennen, dass es Dinge ausserhalb der Naturwissenschaft gibt, beschneidest Du Dich selbst. 
Mal abgesehen davon: Weisst Du eigentlich, wie viele wissenschaftliche Publikationen zur&#252;ckgezogen werden m&#252;ssen? Und dass das Ph&#228;nomen in den renommierten Magazinen sogar noch ausgespr&#228;gter ist? 

ad 4) War mir vollkommen bewusst. 
&#220;brigens hat der von Dir oben erw&#228;hnte Einstein, der in einer assimilierten Familie aufwuchs und daher kaum religi&#246;se Unterweisung erhielt, durchaus an einen G-tt geglaubt, wie durch zahlreiche Zitate belegt.
Es wurde nur schon verschiedentlich die Vermutung ge&#228;u&#223;ert, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen einerseits dem Entstammen aus einer Kultur, in deren Zentrum ein abstrakter unbeweisbarer G-tt steht und einer damit eng verbundenen Kultur des Lernens und der Analyse (vgl. Deut 6, 7; 11, 19; etc) und spektakul&#228;ren Erfolgen in der Wissenschaft gibt. Es w&#228;re nicht erstaunlich, dass strikt orthodoxe bei den Nobelpreistr&#228;gern unterrepr&#228;sentiert sind. Eine akademische Laufbahn ist mit orthodoxem Lebenswandel nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Es gibt sie aber trotzdem.
Wieso schon wieder &quot;&#252;bernat&#252;rlichen Mann&quot;?

ad 5) Woher weisst Du eigentlich, dass es besser ist, in der &quot;objektiven&quot; &quot;Realit&#228;t&quot; zu leben? Und wieso h&#228;lst Du Glauben f&#252;r dumm? Stimmt es ist was anderes als Wissen. Aber wieso besser oder schlechter?
&quot;Moralisches Gesetz in Dir?&quot; Kannst Du das irgendwie belegen? Ich weiss, dass das ein Kant-Zitat ist, aber hat er das irgendwie begr&#252;ndet oder bewiesen? Oder ist das eine Annahme?
Mir scheint die Geschichte der Menschheit (und speziell auch die j&#252;ngere Deutschlands) eher stark darauf hinzudeuten, dass es mit dem moralischen Gesetz in den meisten Menschen nicht weit her ist.

ad 6. Unterhalte Dich mal mit einem Talmudgelehrten. Du w&#252;rdest intellektuell ziemlich blass aussehen (und ich auch...)
Nebenbei: Das Konzept Dogma gibt es in Bibel und Talmud nicht.

YM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ad 1) von einem &#8220;Rabbi&#8221; w&#252;rde ich heutzutage Smicha oder eine entsprechende Position erwarten. Abgesehen davon wurde Dr. Block hier als Philosoph und Aristoteliker, nicht als Lehrmeister des Judentums zitiert. </p>
<p>ad 2) Sag mal, hast Du den verlinkten Text &#252;berhaupt mal gelesen, bevor Du Dich dazu ge&#228;u&#223;erst hast? &#8220;Da es also keinen wissenschaftlichen Weg gibt, G-tt zu beweisen, k&#246;nnte man meinen, dass Glaube an G-tt irrational w&#228;re. Tats&#228;chlich sind die meisten unserer grundlegenden Annahmen &#252;ber die Welt nicht beweisbar, nicht deduktiv und nicht induktiv, und gelten doch als rational. Zum Beispiel, das „Prinzip der Induktion“ – dass die Zukunft entlang derselben Linie verlaufen wird wie die Vergangenheit, oder das „Prinzip der Ursache“ &#8211; dass jedes Ereignis eine Ursache hat, sind weder durch Logik noch empirischen Nachweis beweisbar.&#8221;<br />
Nebenbei gesagt: Auch Kant (&#8221;sapere aude&#8221;) sagt ausdr&#252;cklich, dass sich G-tt weder beweisen noch widerlegen l&#228;&#223;t.<br />
Jedes spirituelle Denken basiert auf der Hypothese, dass es eine Realit&#228;t jenseits des sinnlich Wahrnehmbaren gibt. Hast Du &#252;brigens den Film Matrix gesehen? Kannst Du da eine Relevanz zu unserer Diskussion erkennen?</p>
<p>ad 3) Nat&#252;rlich beweist G&#246;del nicht die Existenz G-ttes. Siehe 2. Aber es ist ein klassisches Beispiel, dass es sogar innerhalb der deduktivsten Wissenschaft nachweislich unbeweisbare Wahrheiten gibt. Warum also nicht auch anderswo?</p>
<p>&#8220;Gasf&#246;rmiges Wirbeltier&#8221;?? ROTFL!! Das ist wohl kaum der G-tt der monotheistischen Religionen. Der ist eher abstrakt und allm&#228;chtig. Als solcher sollte er auch keine Probleme damit haben zu verhindern, dass seine Gesch&#246;pfe ihn beweisen k&#246;nnen.<br />
Vorher hattest Du rhetorisch gefragt, was mehr wert sei, Wissen oder Glauben. In der Wissenschaft (wie der Name schon sagt) sicher das Wissen. Solange Du Dich weigerst anzuerkennen, dass es Dinge ausserhalb der Naturwissenschaft gibt, beschneidest Du Dich selbst.<br />
Mal abgesehen davon: Weisst Du eigentlich, wie viele wissenschaftliche Publikationen zur&#252;ckgezogen werden m&#252;ssen? Und dass das Ph&#228;nomen in den renommierten Magazinen sogar noch ausgespr&#228;gter ist? </p>
<p>ad 4) War mir vollkommen bewusst.<br />
&#220;brigens hat der von Dir oben erw&#228;hnte Einstein, der in einer assimilierten Familie aufwuchs und daher kaum religi&#246;se Unterweisung erhielt, durchaus an einen G-tt geglaubt, wie durch zahlreiche Zitate belegt.<br />
Es wurde nur schon verschiedentlich die Vermutung ge&#228;u&#223;ert, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen einerseits dem Entstammen aus einer Kultur, in deren Zentrum ein abstrakter unbeweisbarer G-tt steht und einer damit eng verbundenen Kultur des Lernens und der Analyse (vgl. Deut 6, 7; 11, 19; etc) und spektakul&#228;ren Erfolgen in der Wissenschaft gibt. Es w&#228;re nicht erstaunlich, dass strikt orthodoxe bei den Nobelpreistr&#228;gern unterrepr&#228;sentiert sind. Eine akademische Laufbahn ist mit orthodoxem Lebenswandel nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Es gibt sie aber trotzdem.<br />
Wieso schon wieder &#8220;&#252;bernat&#252;rlichen Mann&#8221;?</p>
<p>ad 5) Woher weisst Du eigentlich, dass es besser ist, in der &#8220;objektiven&#8221; &#8220;Realit&#228;t&#8221; zu leben? Und wieso h&#228;lst Du Glauben f&#252;r dumm? Stimmt es ist was anderes als Wissen. Aber wieso besser oder schlechter?<br />
&#8220;Moralisches Gesetz in Dir?&#8221; Kannst Du das irgendwie belegen? Ich weiss, dass das ein Kant-Zitat ist, aber hat er das irgendwie begr&#252;ndet oder bewiesen? Oder ist das eine Annahme?<br />
Mir scheint die Geschichte der Menschheit (und speziell auch die j&#252;ngere Deutschlands) eher stark darauf hinzudeuten, dass es mit dem moralischen Gesetz in den meisten Menschen nicht weit her ist.</p>
<p>ad 6. Unterhalte Dich mal mit einem Talmudgelehrten. Du w&#252;rdest intellektuell ziemlich blass aussehen (und ich auch&#8230;)<br />
Nebenbei: Das Konzept Dogma gibt es in Bibel und Talmud nicht.</p>
<p>YM</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: sapere</title>
		<link>http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/comment-page-1/#comment-4103</link>
		<dc:creator>sapere</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 12:16:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=377#comment-4103</guid>
		<description>1. Als Jude k&#246;nntest Du wissen, dass der Begriff Rabbi &quot;Lehrmeister&quot; bedeutet und auch entsprechend global verwendet wird. 

2. Es geht sehr wohl um die Beweisbarkeit. Das war die Aussage des Textes. Unabh&#228;ngig davon geht es bei der Behauptung der Existenz objektiver Tatsachen - und als diese gilt Monotheisten ihr &quot;Gott&quot; - immer darum. 

3. Ja, ich wei&#223;, was Hilberts Programm war. Es geht hier aber nicht um die Beweisbarkeit mathematischer S&#228;tze und geradezu apriorischen Axiome, es geht um die Behauptung dass es ein gasf&#246;rmiges Wirbeltier geben soll, dass die Welt geschaffen hat und noch heute damit rumspielt.

4. J&#252;discher und halbj&#252;discher &quot;HERKUNFT&quot; steht da. Nicht(!) &quot;j&#252;dischen Glaubens&quot;. Mit ersterem sind vor allem auch jene gemeint - &lt;a href=&quot;http://www.simpletoremember.com/vitals/JewsDontBelieve.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;die unter den Juden die Mehrzahl ausmachen&lt;/a&gt; - die nicht an einen &#252;bernat&#252;rlichen Mann glauben. 

5. Yankel, ich habe kein Problem mit Religion per se. Ich habe ein Problem mit dem Glauben an G&#246;tter, Geister und sonstigen &#252;bernat&#252;rlichen Kram. Wer Mythos von Realit&#228;t zu trennen wei&#223;, der hat viel gewonnen. Was ich abschaffen will, sind nicht Vertrauen, Menschlichkeit und Mythos. Was ich abschaffen will, ist die Verwechslung von Mythos und Realit&#228;t. Dazu geh&#246;rt unter anderem die Erkenntnis, dass es real keine G&#246;tter gibt. Es mag sie so geben, wie es den Weihnachtsmann, Sherlock Holmes oder Mary Poppins gibt. Real gibt es aber nur Dich und mich, den bestirnten Himmel &#252;ber uns und das moralische Gesetz in uns und wir wissen bisher bereits in Ans&#228;tzen auch woher - jedenfalls nicht von einem Gott.

5. Ich k&#246;nnte tausende gute S&#228;tze aus Tanach und Talmud zitieren. Doch darum geht es nicht. Es geht mir nicht darum die Weisheit darzustellen, die wie Mauerbl&#252;mchen aus den Ritzen des Dogmas w&#228;chst. Es geht mir darum, auf die offensichtliche Dummheit in Talmud und Bibel hinzuweisen und m&#246;glichst lautstark vor ihr zu warnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Als Jude k&#246;nntest Du wissen, dass der Begriff Rabbi &#8220;Lehrmeister&#8221; bedeutet und auch entsprechend global verwendet wird. </p>
<p>2. Es geht sehr wohl um die Beweisbarkeit. Das war die Aussage des Textes. Unabh&#228;ngig davon geht es bei der Behauptung der Existenz objektiver Tatsachen &#8211; und als diese gilt Monotheisten ihr &#8220;Gott&#8221; &#8211; immer darum. </p>
<p>3. Ja, ich wei&#223;, was Hilberts Programm war. Es geht hier aber nicht um die Beweisbarkeit mathematischer S&#228;tze und geradezu apriorischen Axiome, es geht um die Behauptung dass es ein gasf&#246;rmiges Wirbeltier geben soll, dass die Welt geschaffen hat und noch heute damit rumspielt.</p>
<p>4. J&#252;discher und halbj&#252;discher &#8220;HERKUNFT&#8221; steht da. Nicht(!) &#8220;j&#252;dischen Glaubens&#8221;. Mit ersterem sind vor allem auch jene gemeint &#8211; <a href="http://www.simpletoremember.com/vitals/JewsDontBelieve.htm" rel="nofollow">die unter den Juden die Mehrzahl ausmachen</a> &#8211; die nicht an einen &#252;bernat&#252;rlichen Mann glauben. </p>
<p>5. Yankel, ich habe kein Problem mit Religion per se. Ich habe ein Problem mit dem Glauben an G&#246;tter, Geister und sonstigen &#252;bernat&#252;rlichen Kram. Wer Mythos von Realit&#228;t zu trennen wei&#223;, der hat viel gewonnen. Was ich abschaffen will, sind nicht Vertrauen, Menschlichkeit und Mythos. Was ich abschaffen will, ist die Verwechslung von Mythos und Realit&#228;t. Dazu geh&#246;rt unter anderem die Erkenntnis, dass es real keine G&#246;tter gibt. Es mag sie so geben, wie es den Weihnachtsmann, Sherlock Holmes oder Mary Poppins gibt. Real gibt es aber nur Dich und mich, den bestirnten Himmel &#252;ber uns und das moralische Gesetz in uns und wir wissen bisher bereits in Ans&#228;tzen auch woher &#8211; jedenfalls nicht von einem Gott.</p>
<p>5. Ich k&#246;nnte tausende gute S&#228;tze aus Tanach und Talmud zitieren. Doch darum geht es nicht. Es geht mir nicht darum die Weisheit darzustellen, die wie Mauerbl&#252;mchen aus den Ritzen des Dogmas w&#228;chst. Es geht mir darum, auf die offensichtliche Dummheit in Talmud und Bibel hinzuweisen und m&#246;glichst lautstark vor ihr zu warnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Yankel Moishe</title>
		<link>http://blog.dignitatis.com/wordpress/2008/12/27/und-noch-mehr-unfug/comment-page-1/#comment-4099</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 00:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=377#comment-4099</guid>
		<description>&quot;Moses&quot;, wage lesen.
1. Yitzchak Block ist nicht ein &quot;Rabbi&quot;, sondern laut Quellentext ein emeritierter Professor f&#252;r Philosophie, Harvard Absolvent und Fachmann f&#252;r Aristoteles (das ist der Kerl, die das Konzept &quot;Formale Logik&quot; erfunden hat).

2. Es geht eben nicht um die &quot;Beweisbarkeit&quot;, das war ja gerade die Aussage des Texts!

3. Bzgl G&#246;del: Du weisst aber schon was Hilberts Programm war (bis G&#246;del kam)?
&quot;Jedes hinreichend m&#228;chtige formale System ist entweder widerspr&#252;chlich oder unvollst&#228;ndig.... In jedem formalen System der Zahlen, das zumindest eine Theorie der nat&#252;rlichen Zahlen (\N) enth&#228;lt, gibt es einen unentscheidbaren Satz, also einen Satz, der nicht beweisbar und dessen Widerlegung ebenso wenig beweisbar ist (1. G&#246;delscher Unvollst&#228;ndigkeitssatz).&quot; (http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz)
Nicht mal in der Mathematik ist jede wahre Aussage also beweisbar.

Der 2. Satz sagt, dass man die Widerspruchsfreiheit der Mathematik nicht beweisen kann. Sie geht also auch letztlich von unbewiesenen Voraussetzungen aus.

3. Dauert 10 Sekunden, das mit Google zu finden:
http://www.jinfo.org/Nobel_Prizes.html
Es gibt reichlich andere Seiten mit &#228;hnlichen Ergebnissen, Herr Stern.

4. Es stimmt nat&#252;rlich, Religion l&#228;&#223;t sich mi&#223;brauchen und von daher potentiell gef&#228;hrlich. Andere Dinge wie politische Macht oder menschliche Sprache lassen sich auch missbrauchen. M&#246;chtest Du die auch abschaffen?

5. Warum zitierst Du eigentlich nie Lev. 19, 18 oder &#228;hnliche? Oder sowas wie dass es besser sei, sich in einen brennenden Ofen zu werden, als seine Mitmenschen &#246;ffentlich zu besch&#228;men?

Das muss f&#252;r heute reichen.

YM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Moses&#8221;, wage lesen.<br />
1. Yitzchak Block ist nicht ein &#8220;Rabbi&#8221;, sondern laut Quellentext ein emeritierter Professor f&#252;r Philosophie, Harvard Absolvent und Fachmann f&#252;r Aristoteles (das ist der Kerl, die das Konzept &#8220;Formale Logik&#8221; erfunden hat).</p>
<p>2. Es geht eben nicht um die &#8220;Beweisbarkeit&#8221;, das war ja gerade die Aussage des Texts!</p>
<p>3. Bzgl G&#246;del: Du weisst aber schon was Hilberts Programm war (bis G&#246;del kam)?<br />
&#8220;Jedes hinreichend m&#228;chtige formale System ist entweder widerspr&#252;chlich oder unvollst&#228;ndig&#8230;. In jedem formalen System der Zahlen, das zumindest eine Theorie der nat&#252;rlichen Zahlen (\N) enth&#228;lt, gibt es einen unentscheidbaren Satz, also einen Satz, der nicht beweisbar und dessen Widerlegung ebenso wenig beweisbar ist (1. G&#246;delscher Unvollst&#228;ndigkeitssatz).&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz</a>)<br />
Nicht mal in der Mathematik ist jede wahre Aussage also beweisbar.</p>
<p>Der 2. Satz sagt, dass man die Widerspruchsfreiheit der Mathematik nicht beweisen kann. Sie geht also auch letztlich von unbewiesenen Voraussetzungen aus.</p>
<p>3. Dauert 10 Sekunden, das mit Google zu finden:<br />
<a href="http://www.jinfo.org/Nobel_Prizes.html" rel="nofollow">http://www.jinfo.org/Nobel_Prizes.html</a><br />
Es gibt reichlich andere Seiten mit &#228;hnlichen Ergebnissen, Herr Stern.</p>
<p>4. Es stimmt nat&#252;rlich, Religion l&#228;&#223;t sich mi&#223;brauchen und von daher potentiell gef&#228;hrlich. Andere Dinge wie politische Macht oder menschliche Sprache lassen sich auch missbrauchen. M&#246;chtest Du die auch abschaffen?</p>
<p>5. Warum zitierst Du eigentlich nie Lev. 19, 18 oder &#228;hnliche? Oder sowas wie dass es besser sei, sich in einen brennenden Ofen zu werden, als seine Mitmenschen &#246;ffentlich zu besch&#228;men?</p>
<p>Das muss f&#252;r heute reichen.</p>
<p>YM</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
